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BeyArs Kunstlexikon

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Schleiflack. Mehrere auf Kreidegrund aufgetragene Lackschichten wurden jeweils nach dem Trocknen mit Schleifmitteln (Bimsstein) glattgeschliffen und bilden so eine widerstandsfähige Oberfläche.

Weiße Schleiflackmöbel mit vergoldetem Dekor erfreuten sich vor allem im Rokoko und dann wieder in den 1960er und 70er Jahren, vor allem für Schlafzimmermöbel, großer Beliebtheit. Früher war das Herstellen von Schleiflack eine langwierige Prozedur, weil die in fetten Ölen gelösten natürlichen Hartkopale (fossile Harze) nur langsam auftrockneten. Bei modernen Kunstharzlacken ist die Trocknungszeit wesentlich kürzer. Die Ornamente sind heute im Allgemeinen nicht mehr geschnitzt und mit * Blattgold vergoldet, sondern maschinell in Serie vorgefertigt (oft aus gepresstem Material) und werden auf die meist aus Holzfaserplatten bestehenden grundierten Flächen aufgebracht sowie durch Spritzen lackiert.


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