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BeyArs Kunstlexikon

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Schwertfeger, Schwertschleifer. Erwähnung finden die Schleifer von Blankwaffen als eigener Handwerkszweig schon um 1300 in Köln und Nürnberg.

Sie benutzten große runde Schleifsteine aus Sandstein, die anfangs von Menschen und gegen Ende 14. Jh. mit Wasserkraft betrieben wurden. Oberhalb des Steines befand sich ein Wasserbehälter oder ein Wasserzulauf zur Abgabe des für das nasse Schleifen erforderlichen Wassers. Die Schwertklinge wurde von dem Schwertfeger mit Hilfe eines Holzschutzes, dem so genannten Ortspon, gehalten und gegen den Schleifstein gepresst; wenn er dabei saß, oft unter Zuhilfenahme der Knie. Im 18. Jh. war besonders die deutsche Stadt Solingen ein Zentrum der Klingenhersteller und Schwertfeger.


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