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BeyArs Kunstlexikon

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Signatur, Kenntlichmachung der Urheberschaft durch eigenhändige Unterschrift oder ein Namenszeichen (des Künstlers).

Wird die Authentizität mit den * Initialen des Vor- und Familiennamens bestätigt, spricht man von einer * Monogrammierung. Sie ist seit der Zeit A. * Dürers (1471-1528) gebräuchlich. Die Verwendung eines * Emblems oder Symbols als Bestätigung der Urheberschaft war früher in Form der Meistermarken und Werkstattzeichen üblich. Im Altertum waren Werke von Künstlern und Kunsthandwerkern nur selten mit Urheberangaben versehen. Erst im späten MA wurden in der Kunst und im Kunsthandwerk Namenszeichen gebräuchlich, vor allem in Form der relativ häufig auftretenden Steinmetzzeichen und auf graphischen Blättern, zum Schutz vor missbräuchlichen Vervielfältigungen.

Während auch Gemälde seit der Spätgotik häufig signiert sind, wurden Werke der Bildhauerkunst erst seit dem Signaturenkult des 19./20. Jh. mit Namenszeichen versehen. (Paraphe ist die zeitgenössische Bezeichnung für den Abdruck eines Namensstempels oder die zu einem Zeichen verkürzte Signatur.)


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