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BeyArs Kunstlexikon

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Verkehrte Welt. Beschreibungen und Darstellungen des Grotesken, der absurden Unmöglichkeiten der Verkehrten Welt sind seit der Antike bekannt.

Bei Vergil (Eklogen) findet z. B. ein Wolf Erwähnung, der vor den Schafen flieht, und eine Eule, die im Gesang den Schwan übertrifft. Darstellungen der Verkehrten Welt dienten einerseits zur Unterhaltung, anderseits ist in der Vorführung vertauschter Rollen (der Reiche empfängt Almosen von den Armen; der Müller muss die Säcke seines Esels tragen oder der Ritter wird gegen den Bauern gewogen und als "zu leicht befunden") oft auch hintergründig eine moralisierende oder zeitkritische Aussage enthalten.


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