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BeyArs Kunstlexikon

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Verstählung, seit 1857 gebräuchliches Verfahren zur Härtung von Metalldruckstöcken der Graphik (* Kupferstiche, * Kaltnadelradierungen und * Radierungen).

In einem * galvanischen Bad werden die Druckstöcke mit einem Eisenüberzug versehen, weshalb man den Vorgang auch "Vereisenen" nennt. Die Druckstöcke werden auf diese Weise widerstandsfähig gegen Abnutzung feiner Furchen und Grate (Kaltnadelradierung) und ermöglichen den Druck großer Auflagen. Die Verstählung wurde auch bei * aufgestochenen Kupferplatten angewendet. Zinkplatten wurden vor der Verstählung verkupfert oder vernickelt.


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Vertieftes Relief »


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