1. Schreiben Sie nieder, was Sie sagen wollen. Denn das geschriebene Wort alleine ist entscheidend.
  2. Die Art der Darstellung, Bilder und Ästhetik lassen Sie zunächst vollständig beiseite. Ihr Besucher findet Ihre Seite nicht, wenn Sie keine Worte benutzen. Denn das Suchen im Internet erfolgt ausschließlich über Worte.
  3. Nehmen Sie keine Verkaufsprospekte als Vorlage für das Internet - selbst wenn sie noch so gut sind. Internet ist etwas völlig anderes als eine Broschüre zu gestalten. Für das Internet schreiben Sie ein Drehbuch mit Worten und Bildern.
  4. Analysieren Sie Ihr Thema. Was wollen Sie Ihren Besuchern sagen?
    Dass Sie der Beste sind? Das sagen alle. Das Internet ist voll von Superlativen, das glaubt ohnehin niemand mehr, Superlative verärgern den Leser. Übertriebene Anpreisungen von Produkten bewirken beim Leser, seine »ZURÜCKTASTE« zu benutzen. Damit haben Sie schon verloren.
    Bleiben Sie daher immer sachlich, klar und unmissverständlich. Alles was Ihr zukünftiger Käufer wissen muss, sollte geschrieben sein, mehr nicht.
  5. Daneben sammeln Sie Bildmaterial. Wenig Bilder sind besser als viele Bilder. Sparen sie nicht an der Bildqualität. Das Internet ist kein gutes Medium zur Übertragung von Bildern. Sie haben ohnehin keine Kontrolle über den Browser, das Programm, mit dem Ihr Besucher Ihre Präsentation betrachten wird und den Bildschirm, mit dem er betrachtet. Bilder sind daher nur eine Hilfe, oft nicht mehr. Die meisten Internetnutzer können ihre eigenen Browser nicht optimal einstellen. Gehen Sie daher davon aus, dass 50 % der Bildqualität am Weg zum Nutzer verloren geht.
  6. Wenn Ihr Konzept fertig ist, teilen Sie es in EINZELTHEMEN auf. Dann beginnen Sie wieder von vorne, mit Punkt 1.) der Definition, Analyse und Zusammenfassung. Wenn das alles übersichtlich in kurzen Worten und übersichtlich zu Papier gebracht ist können Sie mit dem Schreiben der einzelnen Seiten für Ihre Internetpräsentation beginnen.
  7. Das klingt vielleicht kompliziert, zwingt Sie aber zu klaren thematischen Aussagen und zu Abgrenzungen der Themen.
  8. Dann fügen Sie die Einzelthemen wieder zusammen, zu einem logischen Ganzen.
  9. Als nächsten Schritt ordnen Sie Ihre Bilder den Texten zu. Die Bilder sollten streng dem Text folgen und diesen nur kommentieren und erklären.

(Wird fortgesetzt)