Was ist die ÖWA?

Die Österreichische Webanalyse, kurz ÖWA, ist ein auf freiwilliger Mitgliedschaft beruhender Zusammenschluss von Online-Anbietern und Werbeagenturen. 1998 wurde die ÖWA als Kontrolleinrichtung für Online-Medien unter dem Dach des Vereines Österreichische Auflagenkontrolle/ÖAK ins Leben gerufen. Seit September 2001 ist die Österreichische Webanalyse aus dem Verein ÖAK ausgegliedert und selbstständig.

Zu den Aufgaben der ÖWA zählen die Beschaffung, Bereitstellung und Veröffentlichung von vergleichbaren und objektiv ermittelten Daten über die Verbreitung von Werbeträgerangeboten im Internet sowie die Förderung des Online-Marktes in Österreich.

Wer kann an der ÖWA teilnehmen?

An der ÖWA können als ordentliche Mitglieder teilnehmen

  • Betreiber von Werbeträgerangeboten oder Vermarktungsgemeinschaften im Internet,
  • Betreiber von Online-Angeboten, die keine Werbung führen,
  • Werbeagenturen, Werbemittler und Werbeberater.

Welche Leistungen bietet der Verein ÖWA?

Zur Erhebung vergleichbarer und somit für die Werbewirtschaft planungsrelevanter Kennzahlen bedarf es standardisierter Definitionen von Messgrößen. Dieser Standard wird in den Gremien der ÖWA, in denen Anbieter und Werbeagenturen vertreten sind, ständig weiterentwickelt um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden.

Die ÖWA stellt ihren Mitgliedern ein technologisch hoch entwickeltes Messinstrument zur Bewertung der (Werbeträger-) Leistung von Online-Angeboten zur Verfügung. Der Einsatz des identen Verfahrens bei der IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern) in Deutschland und der WEMF (Werbemedienforschung AG) in der Schweiz gewährleistet einen Länderübergreifenden Standard.

Die ÖWA, eine neutrale Kontrolleinrichtung, die in der Werbewirtschaft hohes Vertrauen genießt, gewährleistet durch eine regelmäßige Kontrolltätigkeit, die Einhaltung des Standards bei ihren Mitgliedsmedien. Angebote, die sich der ÖWA anschließen, bekennen sich zur Transparenz am Werbemarkt und sind berechtigt das ÖWA-Zeichen zu führen.


Das ÖWA Messverfahren

Seit 1. April 2003 werden die Daten der ÖWA-Mitglieder mit dem neuen Skalierbaren Zentralen Messsystem, kurz SZM erhoben. Mit dem SZM bietet die ÖWA ein zukunftssicheres

Instrument zur Messung standardisierter serverseitiger Kennzahlen über die Nutzung von Online-Angeboten. Für die Auswahl des Verfahrens standen höchste qualitative Aspekte im Vordergrund.

Plattformunabhängigkeit, die einfache Implementierung des Verfahrens, Entwicklungsfähigkeit und dieRobustheit des Verfahrens sind wesentliche Kriterien, die das ÖWA-Verfahren erfüllt. Das SZM-Verfahren greift nicht in die bestehende Struktur eines Anbotes ein, es arbeitet plattformunabhängig.

Der Anbieter muss lediglich die ÖWA-Zählpixel auf den Seiten seines Angebotes implementieren. Die Messung erfolgt auf so genannten ÖWA-Boxen in Echtzeit. In 15 Minuten-Abständen werden die aggregierten Auswertungen von diesen Zählboxen an einen zentralen Collector der ÖWA übermittelt und sind von dort jederzeit vom Anbieter abrufbar. Der Anbieter spart mit diesem Messinstrument erhebliche Ressourcen im eigenen Rechenzentrum.

Mit der Einführung des SZM setzt die ÖWA ein deutliches Signal am Online-Werbemarkt. Die Entwicklungsfähigkeit des Systems schlägt sich nicht zuletzt in der Verfeinerung bestehender und der Erhebung neuer Messgrößen nieder. Mit dem erstmals in Österreich von der ÖWA ausgewiesenen Unique Client wurde eine für die Werbewirtschaft relevante neue Kennzahl auf dem europäischen Markt eingeführt. Der Unique Client misst die Anzahl der Rechner, über die User auf ein Angebot zugreifen. Mit der Einführung dieser neuen Kenngröße erfüllt die Österreichische Webanalyse den Wunsch der Werbewirtschaft nach einem verlässlichen Nutzerbezogenen Datenbestand, der für die Planung und Optimierung von Online-Kampagnen unerlässlich ist.

Link auf die Homepage der ÖWA