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Wienerroither & Kohlbacher GmbH
Kunsthandel - Austrian Fine Art
, A-1010 Wien

Kaufobjekt

Klassifizierung (Anbieter übergreifend):
Malerei
Moderne Kunst ca. 1890 - 1945
Landschaft

Art. Nr.: 1
ALBIN EGGER - LIENZ Stribach/Osttirol 1868 -1926 St.Justina/Südtirol
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LANDSCHAFT ACKERLAND, 1903

Öl auf Leinwand auf Karton, 40 x 42,6 cm
Signiert links unten: Egger - Lienz
Verso: signiert links oben: A. Egger - Lienz
Klebeetikett: Ölgemälde Tiroler Landschaft | gekauft in der Egger - Lienz-Gedächtnisausstellung | von Herrn Dr. Eduard Müller im Feber 1931.
Nachlassstempel: Aus dem Nachlass | Prof. Egger - Lienz
Studie zum Gemälde „Der Sämann“, 1. Fassung, Kirschl WVZ Nr. M 198 im Museum Schloss Bruck, Lienz

Das Entstehungsjahr dieses Bildes, 1903, war durch häufige Ortswechsel, in seiner Arbeit durch abrupte Themenwechsel gekennzeichnet. Monatelang hatte er Vorarbeiten zu seinem Gemälde „Die Heilige Nacht“ und dessen Durchführung zum Mittelpunkt seiner Arbeit gemacht.

Im Juli des Jahres brach er diese Arbeit ab, begann eine überraschende Studie mit einem Durchblick durch mehrere Innenräume (Die Kellnerin), verließ seinen Arbeitsplatz in Westendorf und übersiedelte nach Lienz. Dort begann er, ohne diese Absicht zuvor geäußert zu haben, ein Hauptwerk dieser Jahre: den stehenden „Sämann“.

Es war dies die erste Fassung eines Themas, das ihn in der Folge immer wieder beschäftigt hat. Der Bildtyp der stehenden Einzelfigur war zuvor nur im „Feldsegen“ aufgetreten, auch damals ebenso unvermittelt. Beide Bilder markierten seine intensive Beschäftigung mit Millet.

Als die Gestalt des Sämanns bereits weit gediehen war, unterbrach Egger die Arbeit, um in der Umgebung von Lienz Naturstudien zur Ackerlandschaft zu malen, deren eine hier vorliegt. Sie gelangte, als der bedeutende Sammler Franz Hauer bei Eggers Weggang von Wien dessen gesamten Atelierbestand erwarb, in dessen Besitz.
Wilfried Kirschl

Literatur: Wilfried Kirschl: Albin Egger – Lienz. Das Gesamtwerk. Band II. Verlag Christian Brandstätter. Wien 1996, S. 524, WVZ Nr. M 200.

FARMLAND, 1903

Oil on canvas on cardboard, 40 x 42.6 cm
Signed (lower left): Egger - Lienz
Verso: signed (upper left): A. Egger-Lienz
Label: Ölgemälde Tiroler Landschaft | gekauft in der Egger - Lienz-Gedächtnisausstellung | von Herrn Dr. Eduard Müller im Feber 1931.
Estate stamp: Aus dem Nachlass | Prof. Egger – Lienz
Study for the painting The Sower, first version, Kirschl cat. rais. No. M 198 at the Museum Schloss Bruck, Lienz

1903, when this picture was painted, was a year when the artist moved around a lot and there were abrupt changes in subject-matter. For months he had focused on preparatory studies for the painting Holy Night. In July of that year he stopped working on this, started a surprising study with a view through several interiors (The Waitress), left where he was working in Westendorf and moved to Lienz. Here he started, without any prior warning, the masterpiece of those years: the standing Sower. This was the first version of a subject that was to occupy him time and again. A lone standing figure had only featured before in Blessing of the Fields and here, too, it was equally solitary. Both of these pictures reflect the influence of Millet.
At a time when his figure of the sower had reached quite an advanced stage, Egger put this work on hold and started painting studies of farmland around Lienz. This painting is an example and was purchased by the important collector Franz Hauer who acquired all of the work in Egger’s studio when the artist left Vienna.

Wilfried Kirschl

Literatur: Wilfried Kirschl: Albin Egger – Lienz. Das Gesamtwerk. Band II. Verlag Christian Brandstätter. Wien 1996, S. 524, WVZ Nr. M 200.
Preis: nicht vermerkt


Band 11
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ALBIN EGG... ANTON FAI... LYONEL FE... LYONEL FE... LYONEL FE...