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Wienerroither & Kohlbacher GmbH
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, A-1010 Wien, Website öffnen

Kaufobjekt

Klassifizierung (Anbieter übergreifend):
Malerei
Moderne Kunst ca. 1890 - 1945
geometrische oder abstrakte Darstellung und Kompositionen

Art. Nr.: 46
MAX WEILER Absam bei Hall in Tirol 1910 – 2001 Wien
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  tempera
GROSSE LANDSCHAFT MIT HÜGEL, 1977

Eitempera auf Leinwand, 100 x 200 cm
Signiert und datiert rechts unten: Weiler 77

In den großformatigen Naturbildern der 1970er Jahre erreicht Weiler in seinem OEuvre einen Höhepunkt an Askese und farblich-motivischer Reduktion. Sowohl die Landschaftsbilder vor dieser Zeit als auch jene danach zeigen wesentlich kräftigere Formen und Farben. Die Bezeichnung dieser Arbeiten als Natur- oder Landschaftsbilder vermittelt indes nur die halbe Botschaft, die ihnen innewohnt. Denn es geht hier nicht darum, natürliche Strukturen nachzuerzählen oder gar zu reproduzieren, sondern um eine autonome, spirituell inspirierte Kunstwelt, die ebenso Gleichnis und Ausdruck der Schöpfung sein will wie die Natur selbst. Naturelemente wie Hügel oder auch vegetabile Grüntöne sind nur Angebote, in diese individuelle Bildwelt Weilers einzusteigen. Geht man diesen Weg ins Bild, dann verliert der Realitätsbezug an Bedeutung, und der Betrachter gleitet schwerelos von Farbfleck zu Farbfleck, den ungewissen Raum dazwischen fühlend. Dieses Gefühl, durch einen idealen künstlerischen Raum zu schweben, konnte neben Weiler auch die abstrakte Malerei eines Kandinsky oder Marc Rothko evozieren – Weiler bezieht sich aber deutlicher als diese auf das Erlebnismodell der altchinesischen Landschaftsmalerei, in der schwebende Waldhügel in Nebelschichten Dichtern und Künstlern ideale Heimstätten geschaffen hatten.
Matthias Boeckl

Literatur: Gottfried Boehm: Der Maler Max Weiler. Das Geistige in der Natur. Springer-Verlag. Wien 2001, S. 327

LARGE LANDSCAPE WITH HILL, 1977
Egg tempera on canvas, 100 x 200 cm
Signed and dated (lower right): Weiler 77

In the large-scale nature pictures of the 1970s, Weiler attained a height of asceticism and simplification in his colours and motifs. The landscapes he painted before and after this period have much bolder forms and colours. Terming these ‘nature pictures’ or landscapes, however, paints just a partial picture of their message. This is because these images are not narratives or reproductions of natural structures but an autonomous, spiritually inspired art world which aims to be as much a parallel and expression of the Creation as nature itself. Natural elements like hills or vegetal green shades are merely invitations to step into Weiler’s own pictorial world. If you follow this path into the picture, all relation to reality loses importance and the viewer glides weightlessly between the patches of paint, filling the indefinite space in between. This feeling of floating through an idealized artistic space was something that the abstract paintings by artists like Kandinsky or Marc Rothko could also evoke. Weiler, however, draws more on early Chinese landscape painting where poets and artists had made their ideal abodes amid the forested hills, swathed in mist.

Matthias Boeckl

Literatur: Gottfried Boehm: Der Maler Max Weiler. Das Geistige in der Natur. Springer-Verlag. Wien 2001, S. 327.
Preis: nicht vermerkt


Band 11
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ALFONS WA... MAX WEILE... MAX WEILE... MAX WEILE... TOM WESSE...