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Art. Nr.: 707
Francken, Frans II.
1581 Antwerpen - 1642 Antwerpen
Predigt des Johannes' des Täufers, "Die Darstellung zeigt drei verschiedenen Szenen, die für die Vita des Täufers bedeutend sind. Im Vordergrund ist die Predigt des Johannes zu sehen. Er hatte ein Kleid aus Kamelhaaren, er aß nur Heuschrecken und wilden Honig und lebte in der Wüste und predigte: ""Es kommt einer nach mir, der ist stärker als ich. Ich taufe euch mit Wasser; aber er wird euch mit dem heiligen Geist taufen."" Die zweite Szene im Mittelgrund zeigt wie Johannes Jesus im Fluss Jordan tauft. Hierbei wurde klar, dass Jesus der Sohn Gottes ist, weil eine Stimme dies vom Himmel rief als Johannes ihn taufte. Als letztes ist ein Hinweis auf seinen Tod in der fernen Stadt zu sehen. Im 6. Kapitel des Markusevangeliums wird Johannes schließlich gefangen genommen und getötet. Nachzulesen ist seine Geschichte in Markus 1 und 6.. Signiert unten rechts: d.J. FFranck f. Öl auf Holz. 28 x 36,5cm. Rahmen. "
"Aus der großen und über Generationen tätigen Antwerpener Malerfamilie ist Frans Francken II. der bekannteste. Er lernte bei seinem Vater und gab die Werkstatt an seinen Sohn Frans III. weiter. So finden sich auf seinen Gemälden sowohl Signaturen mit dem Zusatz ""der Jüngere"" als auch später ""der Ältere"". Gegenüber seinen Zeitgenossen, z.B. P.P. Rubens behielt er seinen eigenen Stil bei. Erst sein Sohn zeigte sich von diesen beeinflusst. Frans Francken II. war berühmt für seine vielfigurigen und sehr detailreichen Szenen. Die Themenauswahl umfasst die wichtigsten gängigen Vorlagen biblischen Ursprungs, aus Historie, Mythologie und Allegorie. Zusätzlich bringt er neue Sujets, die einen langen Nachklang finden: z.B. Affenszenen und besonders Interieurs von Kunstsammlungen. Unter seinen mehreren hundert bekannten Werken sind nur wenige großformatige Altargemälde. Die überwiegende Vielzahl seiner Arbeiten sind kleinformatige Kabinettstücke, größtenteils auf Holz oder Kupfer. Da er viele seiner Werke datierte, lässt sich seine Entwicklung deutlich nachvollziehen. So werden seine Kompositionen mit dem Alter immer freier und abwechslungsreicher, die Farbigkeit wechselt von den traditionellen Anfängen über warme rötliche Farbgebungen hin zu einer kühleren Lasurtechnik der späteren Werke. "
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