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Art. Nr.:
Ferdinand Georg Waldmüller (Wien 1793 - 1865 Helmstreitmühle bei Mödling)
Der Guckkastenmann Öl auf Holz
60 x 70,5 cm
Signiert und datiert links unten: Waldmüller 1850
Zweite Fassung des Themas von 1847.
Rückseitig altes Klebeetikett Residenz: Galerie Salzburg 1967
Provenienz: Herr von Reichle; Arthur Perger, Wien; Friedrich Binkau, Vöslau; Dr. Karl Ruhmann, Wien; von den jetzigen Besitzer direkt von Dr. Ruhmann erworben, seither Privatbesitz, Wien
Ausgestellt in: 1877 Historische Kunstausstellung, Nr. 2909, 1898 Wien, Jubliäums-Kunstausstellung, Nr. 81, 1899 versteigert durch S. Kende, Nr. 143, 1962 Gutenstein, Biedermeier-Ausstellung, Nr. 782, 1965 Hinterbrühl, Nr. 8, Tf. 14, 1967 Salzburg, Residenz Galerie, Österreichische Meisterwerke aus Privatbesitz, Nr. 107, Abb. 23, 1970 Innsbruck, Österreichische Malerei des 19. Jahrhunderts aus Privatbesitz, Nr. 93, Abb. 91
Literatur: Rupert Feuchtmüller, Ferdinand Georg Waldmüller 1793-1865, Wien-München 1996, WV 819, S. 499, mit Abb., Arthur Roessler/Georg Pisko, Ferdinand Georg Waldmüller. Sein Leben, sein Werk und seine Schriften, 2 Bde. Wien, o. J. (1907), Nr. 214, Bruno Grimschitz, Ferdinand Georg Waldmüller, Salzburg 1957, Nr. 746, Friedrich Boetticher, Malerwerke des 19. Jahrhunderts, Dresden 1901, Nr. 117
Der Guckkasten - im 18. und 19. Jahrhundert Jahrmarktattraktion und Bildungsmedium für Groß und Klein - war für Ferdinand Georg Waldmüller ein willkommenes Thema für seine in den 1840er Jahren an Bedeutung gewonnene Genremalerei. Mit Liebe zum Detail widmete er sich den Freuden der Bauernkinder, für die der Besuch des Guckkastenmannes zu einem besonderen Erlebnis inmitten einer Scheune wird.
Schätzpreis: von € 1.000.000,00 bis € 1.500.000,00
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