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III. Benefizauktion der Münchner Kindl Stiftung

Grußwort der Bürgermeisterin

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Grosser Erfolg der ...
 

Anbieter: Benefizauktion Münchner Kindl Stiftung, D-82205 München (Anfahrtsplan anzeigen)

Diese Benefizauktion fand bereits am 8. April 2008 statt!
Auktionator: Robert Ketterer
whiteBOX, Kultfabrik, Grafinger Str. 6, 81673 München

Katalog: Auktionskatalog / Archiv

Klassifizierung (Anbieter übergreifend):
Grafik
zeitgenössische Kunst (1945 - heute)
geometrische oder abstrakte Darstellung und Kompositionen

Art. Nr.: 53
Bernhard Schultze (1967)
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"Vereint Euch"

Farbradierung, 30,6 x 59
sign., ger., num: 79/400
Spender: Ketterer Kunst

Bernhard Schultze
In Schneidemühl (Westpreußen) wird Bernard Schultze am 31. Mai geboren. Er
studiert von 1934 bis 1939 an den Kunsthochschulen in Berlin und Düsseldorf. Beim
Angriff auf Berlin verbrennen 1945 alle bis dahin entstandenen Arbeiten. 1947 siedelt
Schultze nach Frankfurt über. Dort entstehen ab 1951 seine ersten informellen
Bilder.. Sich von Figuration und formalistischer Abstraktion zu lösen und den
Anschluss an die internationale Avantgarde von Action Painting und Tachismus zu
finden ist das Ziel der Gruppe. 1957 kreierten der Künstler die sogenannten
"tabuskris" (tabulae scriptae). Sie changieren zwischen Malerei und Zeichnung und
werden 1961 von den "Migofs" gefolgt. Der Künstler gebraucht diese erfundene
Bezeichnung für Gebilde und Kunstwesen, die für ihn zwischen den
Naturgeschöpfen existieren. Schultz unternimmt in diesen Jahren regelmäßige
Reisen nach Paris und New York. 1968 verlegt er seinen Wohnsitz endgültig von
Frankfurt nach Köln. Die Arbeiten des Künstlers werden ab 1974 zunehmend
großformatiger bis er schließlich in den 1980er Jahren die Fläche großer Gemälde
erobert. Bernhard Schultze schafft ein beeindruckendes Alterswerk, an dem er bis
kurz vor seinem Tod, am 14. April 2005, intensiv arbeitete. Der Maler wurde für sein
Werk mit einer Reihe von Preisen ausgezeichnet. Die Ehre eines Titularprofessors
des Landes Nordrhein-Westfalen wird ihm 1981 zuteil. Es folgen 1986 der Lovis
Corinth Preis und 1990 die Stefan-Lochner-Medaille der Stadt Köln. Dem Werk des
Künstlers sind seit den achtziger Jahren bedeutende Ausstellungen gewidmet,
beispielsweise 1980-81 die umfassende Retrospektive in Düsseldorf, Berlin,
Frankfurt und Saarbrücken sowie 1984 die retrospektive Ausstellung von
Papierarbeiten in der Albertina Wien und mehreren Museen in Deutschland. In Köln,
Bologna und Budapest wird in den Jahren 1994 bis 1996 eine große
Wanderausstellung seiner Werke gezeigt. Der Künstler gehört zu den letzten großen
Namen und Wegbereitern der deutschen Nachkriegs-Abstraktion.
Schätzpreis: € 450,00



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