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Art. Nr.: 357
Zijl, Gerard Pietersz. van
1607 Haarlem - 1665 Amsterdam
Der Brief
Monogrammiert unten rechts: GZ (lig.). Öl auf Holz. 30,5 x 25,5cm. Rahmen.
Rückseitig: Auf der Tafel alter handschriftlicher Klebezettel.
Literatur: Aufgeführt und abgebildet in: Thieme-Becker, Allgemeines Künstlerlexikon, Bd. XXXVI, 1947, S. 615; Bernt, Walter: Die Niederländischen Maler des 17. Jahrhunderts, Band 3, München 1970, Nr. 1042 mit Abbildung. Katalog der Ausstellung "Niederländische Kunst aus dem Goldenen Jahrhundert", Salzburg, Münster und Rotterdam, 1972/73, S. 182/183 mit Abbildung.
Provenienz: Sammlung Graf Bentnick Waldeck-Limpurg, Den Haag; Sammlung F.C. Butôt, St. Gilgen; Privatsammlung NRW.
Ausstellungen: Leihgabe an das Museum Mauritshuis, Den Haag 1900 - 1903; Ausstellung "Niederländische Kunst aus dem Goldenen Jahrhundert", Salzburg Museum Carolino Agusteum, Münster Landesmuseum sowie "Hollandse en Vlaamse Kunst uit de 17e eeuw", Rotterdam Museum Boymans-van Beuningen.
Van Zijl hielt sich nachweislich 1639 in London auf; wo er Schüler van Dycks wurde. Nach dessen Tod kehrte Van Zyl nach Amsterdam zurück und malte Gesellschaftsstücke und Porträts. Seine Beliebtheit drückte sich nicht zuletzt dadurch aus, dass man ihn "de kleine van Dyck" nannte. Unser Gemälde ist eines von bislang zwei bekannten signierten Gemälden und gehört zweifelsohne zu seinen besten Bildinventionen. Der bekannte Stecher/Radierer Wallerant Vaillant fertigte nach diesem Gemälden eine Radierung.
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