In der Bucht von Neapel. Blick auf den Palast der Königin Johanna und den Vesuv
Signiert unten links: Carlo Brancaccio. Öl auf Leinwand. 30,5 x 45,5cm. Rahmen.
Carlo Brancaccio, bedeutender Vertreter des italienischen Impressionismus, bildete sich ab 1883 unter zeitweiliger Anleitung von Eduardo Dal Bono autodidaktisch zum Landschaftsmaler aus und schuf zunächst gefällige Neapeler Veduten für den Kunsthandel. Seit den 1890er Jahren in Paris ansässig, bildete er sich in der Schule des französischen Impressionismus weiter und erhielt 1893 die Goldene Medaille. Sein Hauptinteresse galt der Darstellung von impressionistischen Straßenbildern, Veduten und Seestücken in lichter Farbigkeit (Marina grande di Capri, 1888; Strada d'Amalfi, 1897 vom ital. König Umberto erworben). Im Museum Capodimonte, Neapel, finden sich zahlreiche seiner Landschaften und Veduten. Seit 1887 stellte er regelmäßig auf internationalen Austellungen aus. So u.a. 1890 in Berlin (62. Ausstellung der Königlich Preussischen Kunstakademie), 1897 in Brüssel (Weltausstellung) und 1906 im Pariser Salon.