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Art. Nr.: 1335
Neorenaissance-Parure
750/000 Gelbgold, schwarzer und weißer Emaillack, Amtpunzen, Gewicht:Gesamt: 113,9gr. 40 Almadine (Granatgruppe) Cabochons, zus. ca. 158,4ct., Collierweite: 42cm, Anhänger: 6cm x 6,2cm, Ohrgehänge: 5,3cm Länge. Schauseitig sind die Goldornamente und -elemente durchbrochen, graviert und mit Emaillack verziert, die Almadin-Cabochons im Intaglio-Schnitt sind in abgedeckte folierte Zargen eingefasst; die einzelnen Elemente sind durch Ösen beweglich und partiell abnehmbar, einfacher Steckverschluss. Die einzelnen Elemente der Ohrgehänge sind in sich beweglich mit rückseitiger nachträglich angebrachter Ohrsteckmontur; separater Anhänger mit Einhängeösen und rückseitiger einfacher Nadelmontur. (kleine Emailabplatzungen) Im Original-Etui. Frankreich, Paris, um 1819.~
Provenienz: Privatbesitz NRW. Diese kunsthistorische Parure mit ihren prächtig kunstvollen Gliedern sowie den mythologischen und astrologischen Motiven beansprucht eine hohe Wertigkeit und ist durch ihren guten Zustand für den heutigen Lifestyle außergewöhnlich und tragbar.- Die Goldschmiede des Historismus nahmen für ihre Schmuckarbeiten im Stil der Neorenaissance die Ornamente des 16. Jhs. auf. Im Geist der Renaissance entwickelten sie Ornamente in Kombination mit Elementen; zeittypisch ist das Gold oder Silber gestaltet zu Ranken-, Blatt-, Blüten- und Rollwerk, mit stilvollem Email überzogen, sowie die Präsentation von Edelsteine, Diamanten und Perlen in Kastenfassungen. Colliers hatten Anhänger, die nicht mehr untrennbar miteinander verbunden und mit Ösenhaken und Borschenmontur versehen waren. Die Colliers (Ketten) waren häufig so reich dekoriert, dass sie auch ohne Anhänger getragen werden konnten, so gibt es unverhältnismäßig mehr Anhänger als komplette Colliers
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