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Art. Nr.: 339
Deckelhumpen mit Schlangenhautpunzierung
wohl Hanau, Ende 19. Jh. - Gewölbter Stand mit breitem Standring. Die konisch zulaufende Wandung und der gewölbte Deckel durch vergoldete Profilrillen gegliedert und flächenfüllend mit Schlangenhautdekor punziert. Ohrenhenkel in Wappenschild endend. Schneckenartig gedrehter Drücker. Birnförmiger Knauf. Innen vergoldet. Im Boden und Deckelrand punziert mit Stadtmarke "N", Meisterzeichen in Form eines Fisches und Tremolierstrich. H. 19,5 cm, 515 g (14392033) - Die Meistermarke ist belegt für den Nürnberger Silberarbeiter Franz Fischer (1600-1653). Es sind jedoch auch Imitationen historischer Werke bzw. Nachempfindungen mit dieser Marke aus dem 19. Jahrhundert bekannt. Lit.: Nürnberger Goldschmiedekunst 1541-1868, Band I, Nürnberg 2007, Nr. 1119. Die Firma Neresheimer in Hanau benutzte die Fischmarke in Kombination mit dem "N" für einige Stücke. Lit.: W. Scheffler: Goldschmiede Hessens, Berlin 1976, Nr. 519. -
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171S - Silber
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