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Art. Nr.: 13
Maximilian Kurzweil
(Bisenz 1867–1916 Wien) “Pointe du Baie”, signiert Kurzweil, Öl auf Leinwand, 35 x 43,5 cm, am Rand oben auf weiterer Leinwand leicht fixiert, gerahmt, (K)
Wohl mit der in: Fritz Novotny-Hubert Adolph, Max Kurzweil, Ein Maler der Wiener Sezession, Verlag Jugend & Volk, Wien 1969, Seite 128, Nr. 63 identisch.
Provenienz:
Privatbesitz, Wien
Verhältnismäßig früh, zu Beginn der neunziger Jahre, kam es zu einer entscheidenden Wendung im Leben wie in der Kunst Kurzweils, zur Berührung mit der französischen Malerei.
Er arbeitete 1892–1894 in Paris und bald darauf während regelmäßiger Sommeraufenthalte in Concarneau in der Bretagne. Was ihn an der französischen Malerei vom Jahrhundertende anzog, war im wesentlichen zweierlei: der reine Impressionismus, der damals bereits zu allgemeiner Anerkennung gelangt war, und eine nächste Stufe der Entwicklung, der in großformige, flächenhaft gebaute Bildkonstruktionen eingegangene Impressionismus von Vuillard, Bonnard und Marquet. In diesem Verhältnis zur französischen Malerei war Kurzweil offenbar in einer ähnlichen Situation wie der Ungar Rippl-Rónai.
Im Bereich der Graphik müssen ihn die Schwarzweißkunst Vallottons und die Graphik von Bonnard und Vuillard beeindruckt haben.
Als um das Jahr 1895 in der Kunst Kurzweils der Einfluß der französischen Malerei wirksam wurde, war das Leben Theodors von Hörmann eben zu Ende gegangen. Er hatte als erster unter den österreichischen Malern zu Ende des 19. Jahrhunderts den Weg von der Tonigkeitsmalerei des “Stimmungsimpressionismus”, das heißt des Kreises um Pettenkofen, Emil Jakob Schindler, Ribarz, Jettel, zu einem Impressionismus der neuen, eigentlichen Art eingeschlagen. Das Neue war ein intensiver, heller Kolorismus, und das war ein Impressionismus der französischen Art. Novotny/Adolph, Max Kurzweil, Seite 11
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