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Art. Nr.: 291
Schad, Christian
1894 Miesbach - 1982 Keilberg
Aufziehender Sturm am Ätna
1956. Aquarell, Tempera und Gouache auf Fabriano (Wasserzeichen). 37,3 x 50,3cm. Signiert und datiert unten links: Schad 56.
Provenienz: Atelier des Künstlers Privatsammlung
Ausstellungen (Auswahl): Galerie der Stadt Aschaffenburg, 1994, Kat., Farbabb. S. 119 Ernst Barlach Museum, Wedel 1999 Haus am Waldsee, Berlin 1999/2000 Museum der bildenden Künste, Leipzig 2000 Kunsthalle Erfurt, 2000/2001 Städtische Galerie Wolfsburg, Schloß Wolfsburg, 2001 Städtische Galerie Rosenheim, 2003
Zur hohen Mittagsstunde eines Dezembertages fängt Christian Schad diese Ansicht auf das gewaltige Bergmassiv von einem Bauernhaus auf dem Monte Ziretto ein. Dabei ist der Künstler ein Beobachter aus großer Ferne: Wie bei dem Blick durch ein Fernglas gibt er die Perspektive wieder, so dass sich die weite Landschaft in schmalen Streifen eng hintereinander staffelt - der karge, gefaltete Gebirgszug im Vordergrund, das Band aufziehender Wolken und der abgeflachte, mit Schnee und Eis bedeckte Gipfel am Horizont. Darüber erhebt sich der dunstige, blass-blaue Himmel. Die durchbrechenden Sonnenstrahlen tauchen diese eindrucksvolle Winterkulisse in ein warmes Licht. Eine friedvolle Stimmung geht von diesem Bild aus. Allein die dunkelgrauen Farbpartien der Wolken künden von dem nahenden Unwetter
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