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ACHTUNG: die Auktion fand bereits am 27.05.2008 statt!
Für etwaige Restverkaufsstücke wenden Sie sich bitte direkt an das Auktionshaus Van Ham!
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Art. Nr.: 170
Lanskoy, André
1902 Moskau - 1976 Paris
Le glaive du juste
1963. Öl auf Leinwand. 81 x 65cm. Signiert unten links: LANSKOY. Auf der Rückseite bezeichnet und datiert: Le glaive du juste 63. Modellrahmen.
Beeindruckt von den Werken Paul Klees und Wassily Kandinskys wendet sich der 1921 nach Paris emigrierte Russe André Lanskoy gegen Ende der 1930er Jahre von der gegenständlichen Malerei ab und experimentiert in der Folgezeit mit den Ausdrucksmitteln der Abstraktion. Zu Beginn der 1950er Jahre findet er dann zu seinen ganz eigenen Stil - einem lebendsfreudigen und rhythmisch-bewegten Lyrismus. Das Gemälde "Le glaive du juste" ist ein hervorragendes Beispiel für diesen reifen Stil des Künstlers: Mit pastosem Duktus bringt er hier spontan und dynamisch die leuchtende Farben meist mit dem Palettmesser auf den samtschwarzen Grund, der die innere Spannung der Töne noch steigert. Stets ist sich Lanskoy dabei der Notwendigkeit bewußt, die explosive und anarchische Kraft der Farbe zu zähmen und zu ordnen. So bringt er alle Bestandteile der Komposition mittels Rhythmus und Proportion sowie durch Eingrenzung und Anordnung der Formen zu einem Einklang, ohne der Farbe ihre Intensität und ihrer wunderbaren Schwingen zu berauben. Mit dieser poetischen und harmonischen Bildwelt, die dem Betrachter seine Gesetze aufzwingt und eine eigene Sprache spricht, fühlt sich Lanskoy vom Realismus wie von der Abstraktion gleich weit entfernt. Denn die Maßstäbe seiner Malerei sind nicht gegenständlich oder abstrakt, vielmehr erreichen sie eine andere Dimension und stellen neue Beziehungen her: "Nach dem Leben und immer im Einklang mit diesem." (Lanskoy, zit. nach: Ausst.-Kat. André Lanskoy (1902-176)' 'Les amées carré' - Ölgemälde und Gouachen, Galerie Salis, Salzburg 1987)
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Archiv: Moderne Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle
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