ACHTUNG - die Auktion fand bereits am 28.05.08 statt. Etwaige Nachverkaufsstücke erfragen Sie bitte direkt in der im Auktionshaus Karl & Faber!
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Art. Nr.: 215
HEINRICH BÜRKEL
Vorgebirgslandschaft bei aufziehendem Gewitter.
Öl auf Leinwand, auf Holz aufgezogen. Ca. 21 : 25,5 cm.
Gerahmt.
Bühler/Krückl 308.
Liebevoll, in feinem Pinsel ausgearbeitetes Landschaftsbild mit einer kleinen Kuhherde und einem Hirten im Hintergrund. Bürkel, einer der kreativsten Münchener Landschafts- und Genremaler des 19. Jahrhunderts lässt einen interessanten Helldunkel-Kontrast entstehen, der durch die aufziehenden Gewitterwolken herbeigeführt wird. Die rechte Bildhälfte erzeugt durch die dunklen Wolken eine bedrohliche Stimmung, während über den Bergen im Hintergrund noch die Sonne scheint. Schon früh spezialisierte sich Heinrich Bürkel auf die Darstellung von Landschaften. 1824 wurde er Mitglied des von ihm neu gegründeten Münchener Kunstvereins. 1858 trug man ihm die Ehrenmitgliedschaft der ihn vor 30 Jahren ablehnenden Münchener Akademie an. Zuvor war er bereits Ehrenmitglied der Wiener und der Dresdner Kunstakademie geworden. Bürkels Höhepunkt in seinem Schaffen war sicherlich die Teilnahme an den Weltausstellungen in London (1862) und Paris (1867). Rechts oben im Bereich des Himmels mit kleineren Retuschen, in der rechten unteren Ecke mit einer Farbabreibung durch die Rahmung, ansonsten in gutem Zustand.
Provenienz: Verso mit dem Nachlassstempel.
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ARCHIV - Alte Meister und Kunst des 19. Jahrhunderts
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