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Art. Nr.: 7313
Segal, Arthur
Selbstbildnis
"Selbstporträt". Öl auf Karton. 56,5 x 42,5 cm. Unten rechts signiert und datiert. 1932. Arthur Segal studierte an der Berliner Akademie, wo er Meisterschüler von Eugen Bracht war. Während eines Studienaufenthaltes in Paris wandte er sich unter dem Einfluß der Werke van Goghs und Matisses dem Neoimpressionismus zu und setzte sein Studium bis 1899 an der Münchner Akademie unter Carl von Marr fort. Im Jahre 1904 siedelt er nach Berlin über und gehörte er zu den Mitbegründern der Neuen Sezession. Bis 1912 war er gemeinsam mit Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein und Moriz Melzer auf mehreren Ausstellungen vertreten. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zwang ihn und seine Familie in die Schweiz zu emigrieren, wo er mit den Dadaisten und dem legendären Café Voltaire in Berührung kam. 1919 kehrte er nach Berlin zurück und wurde Mitglied der Novembergruppe. An den legendären künstlerischen Zusammenkünften in seinem Atelier nahmen zahlreiche Künstlerkollegen wie Raoul Hausmann, Hannah Höch, Kurt Schwitters oder George Grosz teil. 1933 wurde er erneut gezwungen, Deutschland zu verlassen und emigrierte über Spanien nach London. Verso ein altes Klebeetikett, welches sich vermutlich auf eine nun übermalte Darstellung bezieht: "Große Berliner Kunstausstellung 1928 Novembergruppe Arthur Segal Charlottenburg Dernburgstr. 25, Selbstportrait mit Blickpunkt Auge und Nase, Preis 1000 M".
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31.05.08 - Kunst des 20. Jahrhunderts (7000 - 7355)
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