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Art. Nr.: 7257
Oppler, Ernst
Nachmittags am Strand von Dieppe
"Nachmittags am Strand von Dieppe". Öl auf Leinwand. 38,5 x 61 cm. Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert sowie verso auf dem Keilrahmen auf einem Klebeetikett nochmals signiert, betitelt, dort mit der Ortsangabe "Berlin W 62" und mit zahlreichen Nummern, teils auf Klebeetiketten. Um 1912. Nach Aufenthalten in England, Flandern und Frankreich ließ sich Oppler, Schüler von Raupp, Gysis und Löfftz in München, 1904 endgültig in Berlin nieder. "Hier gehörte er zu den Mitgliedern der Sezession und hat mit seinen Beiträgen zu deren Ausstellungen eine wesentliche Note der impressionistischen deutschen Malerei zehn Jahre hindurch mit schönem Erfolg vertreten." (K. Schaefer, Ernst Oppler, Lübeck o. J., S. 8). In diesem Zusammenhang ist auch das Gemälde "Nachmittags am Strand von Dieppe" mit seiner impressionistisch lockeren Figurenauffassung in der im Sonnenlicht hell schimmernden Küstenlandschaft zu sehen. In Sommer 1912 verbrachte Oppler einige Wochen an der Kanalküste in Dieppe, wo mehrere Strandbilder entstanden. "Bei der Betrachtung dieser Bilder wird man an stickige, dunstige Sommertage erinnert, an denen die Farben wie durch einen milchigen Schleier abgetönt erscheinen. Diese Palette, die den Farben von Pastellkreiden verwandt ist, entspricht wohl eher dem Charakter des Künstlers als schreiende Farben und harte Kontraste. Sein bürgerliches, kultiviertes Wesen verbietet es ihm, laute Effekte anzustreben. Opplers vornehmes Farbempfinden ähnelt dem Max Liebermanns, mit dessen Strandbildern Opplers Arbeiten auch häufig verglichen - und verwechselt - werden." (J. Bruns, Ernst Oppler, Leben und Werk, Köln u. Münster 1997, o. S.).
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