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Art. Nr.: 7151
Klimt, Gustav
Weiblicher Akt nach links
Weiblicher Akt nach links. Schwarze Kreide auf braunem Velin. 45 x 29 cm. Rechts unten mit Feder in Braun bezeichnet "Nachlaß meines Bruders Gustav / Hermann Klimt". (1901). Alice Strobl, Gustav Klimt, Die Zeichnungen 1878-1918, Band I, Nr. 615. Bei dem subtil mit Kohle in Untersicht ausgeführten weiblichen Akt handelt es sich um eine Vorstudie für die 1901 von Klimt begonnene Darstellung der Medizin. Klimt hatte von der Universität Wien den Auftrag erhalten, drei so genannte "Fakultätsbilder" zu malen, die neben besagtem Thema die Philosophie und Jurisprudenz darstellten. Die Gemälde haben sich leider nicht erhalten und sind nur in Form von Photographien überliefert. Die Personifikation der Medizin stand als hieratische, priesterliche Gestalt in der Bildmitte, in prächtigem Fin de siècle-Gewand, eine Schlange und eine Schale haltend. Hinter ihr, einem Jüngsten Gericht ähnlich, wanden sich zahlreiche nackte Leiber, Leidende, Schmachtende und Geheilte - anmutige Gestalten, der Tod jedoch unter ihnen. Die vorliegende Zeichnung stellt einen verworfenen Entwurf für eine der Hintergrundfiguren dar.
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