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VORBERICHT

Auktion am 24./25.10.08
Modern Art / Kunst nach 45

VORBERICHT

Auktion am 25.10.2008
Alte und Neuere Meister / Maritime Kunst
 
 
Auktionskalender

Ketterer Kunst GmbH & Co KG, D-81675 München, Website öffnen

ACHTUNG - die Auktion fand bereits am 04./05.06.2008 statt! Etwaige Nachverkaufsstücke erfragen Sie bitte direkt beim Auktionshaus Ketterer.

Auktionsobjekt
Auktionsdatum: Nachauktion:
04. 06. 2008 - 04. 08. 2008

Klassifizierung (Anbieter übergreifend):
zeitgenössische Kunst (1945 - heute)

Art. Nr.: 376
Markus Lüpertz
Markus Lüpertz (1941 Liberec/Böhmen- lebt und arbeitet in Berlin, Düsseldorf und Karlsruhe). Ohne Titel (Parsifal). Um 1993/96 Öl auf Holz , auf bemalte Wellpappe montiert. Links oben monogrammiert. Verso auf dem Rahmen handschriftlich bezeichnet.162 x 131 cm (63,7 x 51,5 in). In OriginalrahmenExpertise: Die Authentizität der vorliegenden Arbeit wurde von Herrn Markus Lüpertz, Düsseldorf, mündlich bestätigt Provenienz: Privatsammlung Schweiz. Markus Lüpertz kommt im Alter von sieben Jahren mit seiner Familie nach Westdeutschland. Er studiert von 1956 bis 1963 an der Werkkunstschule Krefeld bei Laurens Goosens und an der Kunstakademie Düsseldorf. 1962 zieht Lüpertz nach West-Berlin, wo er zusammen mit Bernd Koberling und Karl Horst Hödicke die Selbsthilfegalerie 'Großgörschen 35' gründet. Entgegen aller zeitgenössischer Tendenzen zur Abstraktion beginnt Lüpertz, Bilder mit einfachen gegenständlichen Inhalten zu malen. Seine betont expressiven Bilder bezeichnet er 1966 in einem Manifest als 'dithyrambische Malerei', nach einem altgriechischen Kultlied auf den Gott der Fruchtbarkeit Dionysos. 1970 erhält Lüpertz den Preis der Villa Romana und verbringt einen einjährigen Stipendienaufenthalt in Florenz. 1976 nimmt er eine Professur an der Akademie in Karlsruhe an. Ab 1977 greift Lüpertz in seinen 'Stil-Bildern' abstrakte Tendenzen der fünfziger Jahre auf. Im selben Jahr zeigt die Hamburger Kunsthalle einen ersten Überblick seines Werkes, gefolgt von der Kunsthalle Bern und dem Stedelijk Van Abbemuseum, Eindhoven. 1982 nimmt er an der documenta VII in Kassel teil. 1986 wird Markus Lüpertz an die Kunstakademie Düsseldorf berufen, die er seit 1988 als Rektor leitet. 1990 erhält Lüpertz den Lovis-Corinth-Preis der Künstlergilde Esslingen. Zwischen 1992 und 1996 erarbeitet Markus Lüpertz innerhalb der Werkreihe 'Männer ohne Frauen - Parsifal' eine Vielzahl von Gemälden, Zeichnungen, Aquarellen und Gouachen, die ein Gesicht, einen Kopf bzw. eine Maske in verschiedensten Variationen wiedergeben. Die Malerei nähert sich der Gegenstandslosigkeit an, das Motiv bleibt stets gerade eben als solches zu erkennen. Ausprägung und Charakter, Binnenzeichnung, Kolorit und Hintergrund variieren, den bildnerischen Spielmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. 'In dem Maße, wie alles Individuelle ausgeblendet wird, öffnet sich ein weites Feld für Projektionen des Betrachters, der ohne weiteres nachvollziehen kann, wie im Prozeß des Malens, des Überarbeitens, Korrigierens, Neuformulierens, ein Gesicht aus Detailformen gebildet und auch wieder zerstört wird, wie eine Anschauung sich konstituiert und zerfällt. [.] Was jedoch den Kopf zu einem menschlichen macht, das bleibt in der Schwebe.' (Armin Zweite, in: Markus Lüpertz. Gemälde - Skulpturen, Ausst.Kat. Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 1996, S. 170). Seinem Werk sind bedeutende Einzelausstellungen gewidmet, so findet z.B. 1996 eine thematische Werkschau in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf statt und 1997 eine retrospektive Ausstellung in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, München, die anschließend in Wuppertal und Barmen gezeigt wird. 1997/98 sind seine Werke auf der Ausstellung 'Deutschlandbilder: Kunst aus einem geteilten Land' im Martin Gropius Bau in Berlin vertreten. [NB] Von guter Erhaltung. Geringfügig angestaubt.
Ausrufungspreis: € 20.000,00
Weitere Infos beim Auktionshaus...


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Markus Lü...