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Art. Nr.: 156
Hans Böhler
(Wien 1884 - 1961 Wien) Freundinnen Foto: Hans Böhler mit Selma Burke und Fritzi Beer-Monti, die eine lebenslange Freundschaft verband
Hans Böhler (Wien 1884 - 1961 Wien) Freundinnen Öl auf Leinwand 97 x 134 cm 1938 Rückseitig am Keilrahmen vom Künstler datiert: "27. Jänner - 15. April 1938" Rückseitig Nachlass-Stempel und auf der Leinwand zwei Ausstellungsstempel der "Artists' Gallery New York" Literatur: Martin Suppan: Hans Böhler. Leben und Werke. Wien, 1990, S. 105, Farbtafel 28.
Böhler gehört der Generation Kokoschkas und Schieles an. Sein Interesse am rein Malerischen macht ihn zu einem der wichtigsten Vertreter der österreichischen Farbexpression. Er studiert an der Privatschule Jaschke und an der Wiener Akademie. Ab 1911 bereist er Russland, China, Japan, Indien und Amerika. Im Jahre 1914 arbeitet er gemeinsam mit Egon Schiele und Ludwig Heinrich Jungnickel in Krumau. Weitere Reisen führen ihn quer durch Europa. 1936 bis 1950 lebt er in den USA. Er ist von 1934 bis 1939 und ab 1961 Mitglied der Wiener Secession und erhält im Jahre 1954 den Würdigungspreis der Stadt Wien. 1937 lernt Böhler in New York auf Vermittlung des Galeristen Hugh Stix (Artists' Gallery) die schwarze Künstlerin Selma Burke (1900-1995) kennen, die ihm Modell und auch Muse wird. Mit ihr schifft er sich nach Europa ein, stellt ihr in Paris Matisse vor und reist mit ihr auch nach Wien. Die Rassentrennung in Amerika, genauso wie der ungewohnte Anblick einer Dunkelhäutigen in Begleitung eines Weißen, rufen, wo immer er mit ihr auftritt, verschiedenartigste Reaktionen hervor. Selma Burke wird zur gesuchten Plastikerin in den USA.
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HIGHLIGHTS
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