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Art. Nr.: 443
Wolfgang Herzig*
(Judenburg 1941 geb.) Speisezimmerbild (Im Restaurant) Öl auf Leinwand 128 x 184 cm Monogrammiert und datiert links unten: HW 71
Literatur: Herzig. Holzhausens Kunst der Zeit. Band 2, Verlag Adolf Holzhausens Nachfolger GmbH, Wien, 1995, Abb. S. 72
Wolfgang Herzig wird 1941 in Judenburg geboren. Nach der Kunstgewerbeschule in Graz studiert er von 1959 bis 1965 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Neben Herzig besuchen u. a. auch Kurt Kocherscheidt, Karl Korab, Jürgen Messensee und Peter Sengl die Meisterklasse für Malerei bei Prof. Sergius Pauser. Auf eine erste Ausstellung 1963 mit Kollegen im "Studententheater" folgte 1965 seine erste Personalausstellung in der Galerie "Synthese" in Wien. Zahlreiche Ausstellungen folgen. 1968 stellt er in der Wiener Secession unter dem Titel "Wirklichkeiten" aus. Zu dieser Ausstellung versammelt Otto Breicha neben Herzig auch die Künstler Kurt Kocherscheidt, Peter Pongratz, Franz Ringel, Robert Zeppl-Sperl und die Künstlerin Martha Jungwirth in der Secession. Danach stellt die Gruppe mehrfach im In- und Ausland aus. 1972 gestaltet Herzig das Bühnenbild für Elias Canettis "Komödie der Eitelkeit" für den Steirischen Herbst, 1993 die Kurtine für das Ronacher in Wien. 1981 erhält er den Preis der Stadt Wien für Malerei. Seit 1977 leitet Wolfgang Herzig eine Meisterklasse für Malerei an der Universität für angewandte Kunst in Wien.
"Wie ich zu meinen Bildthemen komme? (") Die einfachste, wenn auch vielleicht nicht befriedigende Antwort ist die: Das bringt halt so das Leben mit sich. Darauf werden viele verdutzt dastehen, nicht weiter fragen und vielleicht denken: Hat der aber Phantasie. Dabei hat es mit Phantasie nicht mehr zu tun wie eben alles, was man von sich aus schafft. Es ist alles, davor und dahinter gesehen, aus dem Leben wie es der Frager lebt, aber vielleicht nicht sieht." (Wolfgang Herzig, 1970)
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