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Moderne I

 

Anbieter: Antiquariat Weinek, D-5020 Salzburg (Anfahrtsplan anzeigen)

Katalog: Fotografie

Klassifizierung (Anbieter übergreifend):
Grafik
Moderne Kunst ca. 1890 - 1945

Art. Nr.: 71
Hausmann, Raoul
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Mélanographie. o.O.,

1968. o. Pag. OPp. im Orig. Schuber.

Nr. 33 von 61 Expl. Eighd. signiert. Jede Abb. monogrammiert RH 31. In franz. Sprache. - Leichte Gbrsp. Schuber leicht berieben.

Hausmann (1886 - 1971) in Wien geboren, wuchs jedoch in Berlin auf. 1905 freundete er sich mit Johannes Baader an. Seine Arbeiten für die Zeitschriften „Der Sturm“ und „Die Aktion“ zeigten noch expressionistische und futuristische Züge. Er wurde ein wichtiges Mitglied der Dada-Bewegung in Berlin, der er von 1918 bis 1922 angehörte. In Berlin lebte und arbeitete er zusammen mit Hannah Höch. Hausmann schuf ein medial breit gefächertes Oeuvre zwischen Gemälden, Collagen, Plastiken und Textarbeiten (u.a. dadaistische Manifeste). Zusammen mit Hannah Höch gilt er als ein Pionier der Fotocollage. Dieser neuen Technik hatte er sich während des 1. Weltkrieges zugewandt, nachdem er die frühere expressionistische Orientierung seiner Arbeit verworfen hatte. Er inspirierte mit seinem Gedicht „fmsbw“ Kurt Schwitters zu dessen Ursonate. Umgekehrt experimentierte er selbst, angeregt durch die Freundschaft mit Schwitters, mit Lautgedichten und Typographie. Vom 30. Juni bis zum 25. August dieses Jahres veranstaltete er zusammen mit George Grosz und John Heartfield die „Erste internationale Dada-Messe“ in Berlin, zugleich Höhepunkt und letzter großer öffentlicher Auftritt der Berliner Dada-Gruppe. 1919 gründete er die Zeitschrift „Der Dada“, von der bis 1920 drei Ausgaben erschienen. 1920 besuchte er zusammen mit Kurt Schwitters und Hannah Höch die Dadaisten in Prag, diese Reise sollte als Anti-Dada-Merz-Tour eine Reaktion auf die politische Polarisation innerhalb der Berliner Dadaistenszene sein. Im Frühjahr 1921 trennten sich Hausmann und Höch. Nach dieser Trennung hörte er mit der Malerei auf und konzentrierte sich in der Arbeit auf Fotografie und dem Schreiben von Gedichten. 1926 begann er während eines Ibiza-Aufenthaltes seinen Roman Hyle. 1933 musste Hausmann emigrieren, da seine künstlerische Arbeit zur „entarteten Kunst“ gezählt wurde. Seine Stationen waren Ibiza, Zürich, Prag, schließlich Paris, von wo aus er während des Krieges nach Südfrankreich floh. Nach dem Krieg arbeitete er weiter in den drei Bereichen Malerei, Fotografie und Schriftstellerei. In einer großen Zahl von Ausstellungen und Veröffentlichungen beteiligte er sich selbst an der historischen Interpretation des Dadaismus. Hausmann lebte seit 1944 in Limoges, wo er verstarb. (Zitat nach Wikipedia)
Verkaufspreis: € 4.580,00



Fotografie
69 70 71 72 73
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