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Moderne I

 

Anbieter: Antiquariat Weinek, D-5020 Salzburg (Anfahrtsplan anzeigen)

Katalog: Fotografie

Klassifizierung (Anbieter übergreifend):
Grafik
Moderne Kunst ca. 1890 - 1945
Bücher und Noten

Art. Nr.: 74
Richter, Hans
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  mies van der rohe
Filmgegner von heute - Filmfreunde von morgen.

(Dieses Buch entstandt unter Mitarbeit von Werner Gräff, Oranienburg.) Berlin, Reckendorf, 1929. 4°. 125 S. OLwd.

EA. - Oberes Kapital leicht gestaucht, Schmutztitel u. letztes Bl. stockfleckig, ansonsten Schn. Leichte Gbrsp. Gutes Expl.

Richter (1888 - 1976), begann bereits im Alter von 14 Jahren mit ersten graphischen Arbeiten. Zunächst folgte dann der Studienbeginn im Fach Architektur (1906), zwei Jahre später jedoch begann Richter Studien an der Akademie der Künste in Berlin und weiter der Besuch der Kunstschule in Weimar (1909). Richter wendete sich schnell der künstlerischen Avantgarde seiner Zeit zu, neben Kontakten zum expressionistischen „Sturm“ (Herwarth Walden) war er für die Zeitschrift „Aktion“ tätig. Im Bereich der Malerei entstanden kubistische Werke wie „Violoncello“ (1914).

Von 1916-1918 verschlug es Hans Richter nach Zürich, er trat in Kontakt mit der dortigen Dada-Bewegung (Tristan Tzara, Hans Arp, u.a.). In Zürich lernte Richter auch den acht Jahre älteren Viking Eggeling (1880-1925) kennen; unter seinem Einfluss entstanden erste abstrakte „Rollen“-Bilder. Beide Künstler beschäftigten sich während dieser Phase mit der musikalischen Kontrapunktlehre von Ferruccio Busonis (1866-1924). Die Suche nach einer universellen künstlerischen Grammatik beschäftigte beide Künstler gleichermaßen. Der Austausch mit Eggeling erwies sich als produktiv, wenige Jahre später entstand in Klein-Kölzig mit „Rhythmus 21“ (1921) Richters erster abstrakter Film.

Ab 1922 kam Richter erneut nach Berlin. In dieser Zeit schloss er sich der „De Stijl“-Gruppe sowie den Konstruktivisten an. Kurze Zeit später (1923-26) gab er mit Werner Gräff und Mies van der Rohe die Zeitschrift „G “ heraus. In der Folgezeit entstanden einige innovative Filme. 1926 verwendete Richter in „Filmstudie“ erstmals Bestandteile aus der gegenständlichen Welt, die er jedoch durch geschickte Montage zu abstrakten Stilelementen umfunktioniert. Über die Niederlande und die Schweiz konnte Richter 1933 emigrieren, doch erst 1940 glückte ihm die Auswanderung in die Vereinigten Staaten. Dort angekommen, gelang es ihm im Jahre 1941 eine Lehrtätigkeit am College of the City of New York zu bekommen, er übernimmt die Leitung des Filminstitutes ... (Zitat anch Wikipedia).
Verkaufspreis: € 200,00



Fotografie
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Koppitz, ... Krull, Ge... Richter, ... Schad, Ch... Schad, Ch...