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Art. Nr.: 131
(Schatz, Otto Rudolf) - Josef Luitpold (d. i. Josef Luitpold Stern)
Die neue Stadt.
Ein Psalm.
Berlin, Gutenberg, 1927.
Fol. o. Pag. [38 Bll.] OPp.
EA. Mit 11 ganzseitigen Holzschnitten sowie der eighd. Widm. von Luitpold, dat. Wien 1929 und einer Einladung zur „Grundsteinlegung für die Wohnbauanlage Floridsdorf etc. 29. Juni 1926“, wo das Festgedicht „Die neue Stadt“ zur Aufführung kam. Sowohl Text als auch Bilder wurden von Schatz in Holz geschnitten.
Exlibris a. V., etw. angestaubt (wie immer), leichte Gbrsp.
Luitpold, (1886 - 1966) studierte in Wien und Heidelberg und wurde 1909 mit der Dissertation „Das Wiener Volksbildungswesen“ promoviert. Seit 1912 arbeitete er im sozialdemokratischen Bildungswesen und schrieb für die „Wiener Freie Volksbühne“, deren Leiter er 1914 wurde. Seit 1926 leitete er die Wiener Arbeiterhochschule. Nach dem Verbot der sozialdemokratischen Partei 1934 emigrierte er in die Tschechoslowakei, später nach Frankreich und 1940 in die USA, wo er als Sozialarbeiter und Lehrer in Philadelphia und am Quaker College in Pendle Hill (Pennsylvania) war. 1946 nach Österreich zurückgekehrt, begann er wiederum mit dem Aufbau des Volksbildungswesen. L. gründete das Arbeiterbildungsheim in Weinberg (Oberösterreich) und war 1954-59 Bildungsreferent des Österreichischen Gewerkschaftsbundes. Er schrieb Balladen, Kantaten und Gedichte (u.a. Die hundert Hefte. Das Gedicht eines Lebens, 1934ff.) und Dramen. (DBE) - So selten.
Verkaufspreis: € 980,00
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