Stücksuche:
Bitte mind. 2 Zeichen eingeben. Weitere Suchmöglichkeiten »

Moderne I

 

Anbieter: Antiquariat Weinek, D-5020 Salzburg (Anfahrtsplan anzeigen)

Katalog: Kunst - Architektur

Klassifizierung (Anbieter übergreifend):
Grafik
Moderne Kunst ca. 1890 - 1945
Landschaft

Art. Nr.: 134
Stöhr, Ernst:
Weiter suchen nach:
  landschaft
  grafik
  winterlandschaft
  lithographie
  august eisenmenger
  gustav klimt
  ernst stoehr
  theodor hoermann
  carl moser
  wiener secession
  19 jahrhundert
Winterlandschaft

Lithographie/ Stupftechnik auf farbigen Papier.
[Wien, 1907.]
15,5 x 15,3 cm.
Gerahmt, in einem Holzrahmen der Zeit.
Mit dem Monogramm „ESt.“.

Stöhr (1860 - 1917), studiert ab 1877 an der Kunstgewerbeschule in Wien. Stöhr ist aufgrund seiner breiten Bildung ein gern gesehener Gast in diversen Künstlerzirkeln und wird Mitglied der Hagengesellschaft. Doch die formalistische Ausbildung an der Kunstgewerbeschule stößt ihn ab. Er bricht 1879 ab und wechselt an die Akademie der Künste, wo er bei Rudolf Carl Huber und August Eisenmenger arbeitet. Doch auch hier kämpft Stöhr gegen den heroisch-romantischen Akademismus an und stößt sich an der kommerzialisierten Wiener Künstlerszene.

Er verlässt 1887 die Akademie, und reist viel zwischen St. Pölten, Melk und Wochein (Slowenien), wo seine Cousine Friederike „Fritzi“ Tirmann ein Hotel betreibt. Zwischendurch zieht er sich immer wieder in Abgeschiedenheit zurück. Finanzielle Nöte zwingen ihn zur Rückkehr nach Wien. 1895 organisiert Ernst Stöhr eine Ausstellung für Theodor Hörmann, einen frühen Kritiker des Akademismus, die großes Aufsehen erregt. Ein Jahr später wird er Mitglied des Wiener Künstlerhauses und wird im selben Jahr für sein Bild Weihnachtsabend ausgezeichnet. Er zählt zum Kreis der „Jungen“ um Gustav Klimt, die aus der „Genossenschaft“ austreten und mit Koloman Moser, Carl Moll und 15 weiteren Künstlern 1897 die „Vereinigung Bildender Künstler“, die sog. Wiener Secession gründen.
Stöhr hat durch eine Vielzahl programmatischer Schriften in „Ver Sacrum“ maßgeblichen Anteil an dem sich bildenden Selbstverständnis der neuen Künstlergruppe und ist in dieser Zeit außerordentlich produktiv. Er heiratet seine Cousine Friederike Tirmann und baut sich in der Nähe ihres Hotels am Wocheiner See ein Atelier. Eine eigene Druckerpresse gestattet ihm das Experimentieren mit diversen Drucktechniken. Das 12. Heft des „Ver Sacrum“ ist ihm alleine gewidmet und wird von ihm gestaltet. Stöhr beteiligt sich intensiv an zahlreichen Ausstellungen der Vereinigung, so auch an der bedeutenden 14. Ausstellung der Secession 1902 (Beethovenausstellung), für deren Katalog er das Vorwort verfasst. Durch sein vielfältiges Schaffen als Dichter, ausgezeichneter Musiker und Maler kann man Stöhr als Pionier des secessionistischen Konzepts des Gesamtkunstwerks bezeichnen. Seine Landschaftsmalereien und Portraits sind teils dem Formenkanon des 19. Jahrhunderts verpflichtet, den er selbst bekämpft hat. (Zitat nach Wikipedia)
Verkaufspreis: € 1.200,00



Kunst - Architektur
122 128 131 134 137
Loos, Adolf: (Poliakof... (Schatz, ... Stöhr, Er... van Donge...