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Art. Nr.: 1005
Johann Georg Schwanthaler
(Aurolzmünster 1740 - 1810 Gmunden) Skulpturengruppe des heiligen Hubertus Holz, geschnitzt; teilweise gefasst; kleinteilige Darstellung der Hubertuslegende in einer Landschaft mit Bäumen und Tieren, links erscheint der Hirsch mit dem gekreuzigten Christus zwischen dem Geweih; meisterliche Arbeit; ca. 33 x 47 x 20 cm
Johann Georg Schwanthaler erhielt seine erste Bildhauerausbildung bei seinem Vater Franz Mathias Schwanthaler. Danach wechselte er in die Rieder Werkstatt zu seinem Großvater Johann Franz und zu seinem Onkel Johann Peter d. Ä. Schwanthaler. Bei dem Bildhauer Ignaz Mähl in Wels wurde er schließlich zum Bildhauergesellen ausgebildet. Seine Heirat brachte auch einen Ortswechsel nach Gmunden mit sich, wo er eine eigene Werkstätte eröffnete. Wie auch seine Vorfahren, brachte Johann Georg Schwanthaler viele Kinder zur Welt, die die Familientradition der Bildhauerei fortsetzten. Seine Vorliebe galt der Gestaltung kleinerer Figuren und Figurengruppen, wie etwa Krippenfiguren (z. B. in Altmünster und Kematen an der Krems), sowie der Schöpfung von kleinteiligen Reliefs, die sich heute unter anderem in den Sammlungen der Stifte Schlierbach und Kremsmünster befinden.
Vergleiche: Hubertusgruppe im Chorherrnstift Reichersberg, Schwanthaler-Ausstellungsführer, Stift Reichersberg 2005, Kat.Nr. 47
Schätzpreis: von € 15.000,00 bis € 25.000,00
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Antiquitäten 15.10.
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