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Art. Nr.: 154
Johann Hamza
(Teltsch 1850 - 1927 Wien) Die Taufe Öl auf Holz 99 x 72 cm Rechts unten signiert und bezeichnet: J. Hamza Wien
Johann Hamza
Johann Hamza wurde am 21. Juni 1850 in Teltsch in Mähren geboren. Als Schüler der Akademie kam er nach Wien und studierte unter Eduard Engerth. Ab 1880 war er Mitglied der Wiener Akademie. Mit seinen Werken gehörte er zu jenen Künstlern die in den 1880er Jahren die Wiener Genremalerei zu einer zweiten Blüte brachten. Einen großen Beitrag dazu leistete der Wiener Kunsthändler Schwarz, der Hamza gemeinsam mit Isidor Kaufmann und Josef Gisela förderte. Ab 1888 war er Mitglied des Wiener Künstlerhauses. 1891 erhielt er anläßlich der Kunstausstellung in London eine goldene Medaille. Am 22. Dezember 1927 starb Johann Hamza in Wien. Sein 1879 geborener Sohn Hans wurde ebenfalls Maler.
Oftmals siedelte Hamza seine "Erzählungen" im Milieu des Rokoko an, eine Epoche die mit ihren reichen Gewändern und der üppigen Ornamentik seiner außerordentlichen Begabung für die Wiedergabe des Stofflichen entgegenkam. Seine meist in kleinen Formaten gehaltenen Bilder wurden auch in zahlreichen illustrierten Zeitschriften publiziert. Die Darstellung der Szenen fand nicht nur durch ihre hochwertige technische Umsetzung, sondern vor allem durch ihre erzählenden Eigenschaften Anklang bei einem breiten Publikum.
Auch im vorliegenden, für Hamza ungewöhnlich großen Gemälde, konnte Hamza bei der realistischen Wiedergabe von Stofflichkeiten und Details aus dem Vollen schöpfen. Die reich dekorierte Barockkirche sowie die Taufgesellschaft in Tracht, boten ihm reichlich Anlass dazu.
Schätzpreis: von € 25.000,00 bis € 35.000,00
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Gemälde d. 19. Jht. 14.10.
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