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Art. Nr.: 146
Hans Canon (Johann von Strasiripka)
(Wien 1829 - 1885 Wien) Selbstbildnis Öl auf Leinwand 95,7 x 41,7 cm
Provenienz: ehemals fürstliche Sammlung Liechtenstein, Vaduz (Inv.. 2305) Literatur: Franz Josef Drewes, Hans Canon 1829-1885, Werkverzeichnis und Monographie, Hildesheim-Zürich-New York- Olms 1994, Bd. 1, S. 360, Nr. 8 Ausgestellt in: Österr. Porträtausstellung 1815-1914, Künstlerhaus Wien 1927, Kat.-Nr. 124.; Gedächtnisausstellung, Wien 1929, Kat.-Nr. 63
"Ein unvollendetes Selbstbildnis, den Maler vor einer angedeuteten Säule am rechten Bildrand im Halbprofil nach links darstellend. Sein Kopf und die Landschaft am linken Bildrand, mit Häusern und einem Baum, sind weitgehend fertiggemalt, im unteren Teil ist dagegen nur die Imprimitur flächig überlasiert, Hand und Füße fehlen. Der schwarze Mantel ist unfertig geblieben und überschneidet am unteren Bildrand einen Fisch, der bereits auf der untermalten Leinwand skizziert oder zunächst nur als Teil des Selbstporträts gedacht war. Das Werk gelangte möglicherweise aus dem Nachlaß des Malers Stauffer, der ein Schwager Canons war und in dessen Nachfolge die Atelierräume des Künstlers in der Rasumofskygasse in Wien vom Fürsten von Liechtenstein übernahm, in dessen Sammlung. Stauffer besaß ein als "Studie in ganzer Figur" beschriebenes Selbstbildnis." (Drewes, 1994, S. 360)
Schätzpreis: von € 4.000,00 bis € 7.000,00
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