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Art. Nr.: 344
Rudolf Wacker
(Bregenz 1893 - 1939 Bregenz) "Auf der Mauer" (Lindau) Öl auf Platte 50 x 65 cm Monogrammiert und datiert links unten: RW III.26 Rückseitig bezeichnet, signiert, datiert und betitelt: B65 H50 / R. WACKER Lindau 1926 / "Auf der Mauer" II. Literatur: Vgl. Rudolf Wacker und Zeitgenossen. Expressionismus und Neue Sachlichkeit. Ausstellungskatalog des Bregenzer Kunstvereins (Hg.). Bregenz, 1993, S. 191, Nr. 203, Lindau (auf der Mauer), 1928.
Rudolf Wacker wird am 25. Februar 1893 in Bregenz geboren. Bereits im Gymnasium wird sein Talent entdeckt und vom dortigen Zeichenlehrer unterstützt. 1909 wechselt Wacker an die Fachschule für gewerbliches Zeichnen in Bregenz. Anschließend setzt er seine Ausbildung an der privaten Malschule von Gustav Bauer in Wien fort. In diese Zeit fällt auch die Bekanntschaft mit Albin Egger-Lienz, dem er 1911 nach Weimar folgt, wo er die sehr fortschrittliche Weimarer Akademie besucht. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs wird Wacker zum Militär einberufen. 1915 gerät er in russische Kriegsgefangenschaft in Sibirien. Dort kann er auch künstlerisch arbeiten. Erst 1920 kehrt er nach Österreich zurück. In den folgenden Jahren lebt er abwechselnd in Berlin und Vorarlberg. 1924 übersiedelt Wacker endgültig nach Bregenz. Stilistisch vollzieht sich noch vor der Mitte der 20er Jahre ein Wandel vom Expressionismus zur Neuen Sachlichkeit. Neben dem Stillleben bleibt das Landschaftsbild ein wichtiges Thema. 1936 übernimmt er die Leitung des Aktzeichenkurses an der Bregenzer Gewerbeschule. 1938 verliert er alle offiziellen Ämter, seine Bilder werden weiterhin in Ausstellungen gezeigt. Wacker stirbt 1939 in Bregenz.
Schätzpreis: von € 40.000,00 bis € 80.000,00
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Klassische Moderne 14.10.
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