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Art. Nr.: 581
Gottfried Bechtold
(Bregenz 1947 geb.) Ninfa Grigia Eschenholz mit Epoxi/Polyesterglasfaser überzogen H: 220 cm 1993
Ausstellungen: Artisti Austriaci a Roma, Palazzo Braschi, 1996; Galerie Thurn und Taxis, Bregenz, 1996, 2002 und 2007; Kunsthalle Wien 1996; Galerie Gregor K., Bregenz, 1999;
Gottfried Bechtold gehört zu den herausragenden Künstlerpersönlichkeiten Österreichs. Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt er sich im Wesentlichen mit der Erweiterung des Kunstbegriffs, vor allem der Skulptur. Seine künstlerischen Wurzeln liegen in der Tradition europäischer und amerikanischer Kunst der 1960er und 1970er Jahre, in den Zugängen von Künstlern wie Joseph Beuys, Wolf Vostell und Franz Erhard Walther sowie auf der anderen Seite Walter De Maria, Robert Morris und vor allem Robert Smithson. Ausgehend von der Bildhauerei und beeinflusst von der Kunst des Postminimalismus, der Land Art und Konzeptkunst experimentierte Bechtold anfangs mit unterschiedlichen Medien wie Fotografie, Film und Video. In seinen Aktionen, Performances, Objekten und Textarbeiten ging es ihm vor allem darum, die physischen, psychischen, physikalischen, sozialen, politischen und damit im weitesten Sinne die öffentlichen und ästhetischen Grenzen künstlerischen Tuns zu untersuchen und neu zu definieren. Wichtig ist ihm bei allem forschenden und experimentellen Charakter seiner Arbeiten die Frage nach der skulpturalen Form und ihrer an Realzeit und Realraum orientierten konzeptuellen Schlüssigkeit.
Gleichzeitig geht es ihm immer darum, sein künstlerisches Tun nicht als reines Denkmodell zu isolieren, sondern auf ein möglichst breites Publikum hin zu öffnen. So sucht er stets den Bezug zur Realität, zu Menschen, zu alltäglichen Prozessen, zu allgemein verständlichen physikalischen Regeln und zu den entscheidenden Faktoren seines Werks, zu Zeit und Raum.
Schätzpreis: von € 20.000,00 bis € 30.000,00
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