|
|
|
|
|
|
Art. Nr.:
Zwei Pferde, 1922
FELIX ALBRECHT HARTA Budapest 1884 – 1967 Salzburg
Öl auf Leinwand, 105 x 110 cm
Signiert rechts unten: HARTA
F. A. Harta malt das Bild „2 Pferde“ im Jahre 1922 in Salzburg. Aufbruchstimmung bestimmt die Jahre nach dem Krieg, Künstler verschiedener Richtungen treffen sich in Salzburg, Harta gründet die Künstlervereinigung „Wassermann“ und bringt die „Moderne“ nach Salzburg. Die Jahre von 1914 bis in den Beginn der Zwanzigerjahre sind für Hartas künstlerische Entfaltung die sicher wichtigsten Jahre. Fast leitmotivisch bevorzugt Harta in seinem Schaffen die Darstellung des Pferdes in seiner vitalen, auch poetisch ausdeutbaren Erscheinung. Pferde faszinieren ihn seit seiner Zeit als Kriegsmaler in Ostgalizien und beeinflussen nachhaltig seine Malerei. Die Dreiecks-Komposition dieses Bildes ist von starker malerischer Kraft, Eindringlichkeit und Expressivität geprägt. Zur äußerst bewegten Pinselführung kommt die gezielte Verwendung des Mittels des Lichts. Es verleiht dem Bild in der plastischen Wiedergabe der Pferdeleiber eine große Lebendigkeit, setzt Kraftzentren.
Die reduziert gemalten Hinterbeine des Schimmels deuten die Bewegung des Hinausspringens an, durch das Abschneiden des linken Vorderfußes wird der Bildraum gesprengt und die Räumlichkeit verstärkt. Das Stürmende der beiden Pferde, Bewegung und Gegenbewegung, wird intensiviert durch die wehende Mähne und diese übernimmt die brennende Dramatik des Himmels.
Die Symbiose von Mensch, Pferd und Natur sind ein wesentliches Anliegen im Schaffen F. A. Hartas in der wichtigen Schaffensphase zwischen 1914 und 1924
Preis auf Anfrage:
|
|
Band 09
|
|
|
| |
|
| |