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Art. Nr.:
SCHOTTISCHER WASSERFALL (PLODDA FALLS), 1929
OSKAR KOKOSCHKA Pöchlarn 1886 – 1980 Montreux
Öl auf Leinwand, 71 x 91cm
Monogrammiert unten links: OK
Verso bezeichnet: „O Kokoschka/Scotland 1929“
Prov.: Galerie Paul Cassirer, Berlin – N. V. Amsterdamsche Kunsthandel Paul Cassirer & Co., Amsterdam – Walter Feilchenfeldt, Zürich – Herman Cooper, New York – Herbert Batliner, Vaduz – Sammlung Alex Maguy, Paris
Die Ansicht der als Touristenattraktion berühmten, über eine Höhe von 36 Metern steil in den Grund einer felsigen Schlucht stürzenden „Plodda Falls“ ist das dritte und letzte der drei zwischen Mitte August und Ende September 1929 im nördlichen Schottland entstandenen Gemälde Oskar Kokoschkas. „Dulsie Bridge“, das erste der drei Bilder, wurde 1960 aus Privatbesitz von der Österreichischen Galerie Belvedere in Wien erworben; die Darstellung der „Einmündung des Divie in den Findhorn River“ ist seit 1978 als Vermächtnis von Antoine Graf Seilern Teil der Sammlung der Courtauld Institute Galleries der University of London.
Kokoschkas Aufenthalt in Schottland war von den Witterungsbedingungen her keineswegs begünstigt. Wie aus mehreren an die Familie in Wien gerichteten Ansichtskarten mit Abbildungen der in den Gemälden umgesetzten Motive hervorgeht, behinderten andauernde Regenfälle und stürmisches Wetter immer wieder die Arbeit des im Freien malenden Künstlers. Die Gemälde verraten davon wenig. Vielmehr bestätigt gerade die Ansicht der „Plodda Falls“, mit ihrer aufgrund der Beeinträchtigung durch Regen, Wind und ungünstige Lichtverhältnisse reduzierten Farbgebung, Kokoschkas untrüglichen Sinn für dramatische Komposition und eindringliche Bildwirkung.
Preis auf Anfrage:
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