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Art. Nr.:
FRÜHLINGSERWACHEN, um 1930
JOSEF STOITZNER Wien 1884 – 1951 Bramberg/Pinzgau
Öl auf Leinwand, 70,5 x 99,5 cm
Signiert links unten: STOITZNER JOSEF
Bäume nehmen im Schaffen Josef Stoitzners eine besondere Stellung ein. Als „Anatom der Bäume“ wird er bezeichnet. Die unterschiedlichsten Laub- oder Nadelbäume im Wechsel der Jahreszeiten sind beliebtes Motiv seiner Bilder. Landschaften im Frühling, wenn die Natur wiedererwacht, zarte Knospen und erstes Grün sich zeigen, liegen dem Künstler besonders und gehören mit zum Bemerkenswertesten, was die österreichische Landschaftsmalerei der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hervorgebracht hat.
Links im Bild steht ein großer, alter Baum, der mit seinen ausladenden Ästen fast zwei Drittel der Bildfläche bedeckt oder bedecken würde. Denn noch ist die Krone lediglich mit zarten Knospen übersät, sodass man durch die Äste hindurch den Himmel mit rosagetönten Abendwolken sehen kann. Auch die anderen Bäume, die den Weidezaun säumen kann man wahrnehmen. Kleine Schneereste und Schmelzwasser weisen noch auf den gerade erst zu Ende gegangenen Winter hin. Rechts im Bild führt ein Weg parallel zum Weidezaun auf ein Haus zu, von dem man lediglich den Dachgiebel sehen kann, da es tiefer liegt als die vordere Bildebene. Von dem Bild geht eine positive Stimmung aus, die durch das zarte Rosa des Abendrots verstärkt wird. Der Frühling hat wieder über den Winter gesiegt und in der Natur nimmt der ewige Wechsel von Absterben und Erneuerung seinen Lauf.
Preis auf Anfrage:
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