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Art. Nr.: 101
Jakob Philipp Hackert
EICHE AUF EINEM HÜGEL (À L'ÀRICCIA), 1773 Rötel auf Velin (in einer Rahmenlinie mit Tuschfeder) 50,9 x 38,3 cm Unten links bezeichnet: à L'Ariccia 1773. f Nicht bei Nordhoff. – Mit einer Bestätigung (in Kopie) von Dr. Claudia Nordhoff, Rom, vom 6. Juni 2007 Kleiner, sorgfältig restaurierter Einriß. Leicht gebräunt und stockfleckig
„In Hackerts Landschaftsauffassung spielte der Baum eine bedeutende Rolle. Tatsächlich sah er ihn nie als Füll- oder Repoussoirelement, sondern widmete ihm sowohl in der Praxis als auch in seinen theoretischen Überlegungen breiten Raum. [...] Studierte er in Berlin noch die Bäume des Tiergartens mangels besserer Motive, so konzentrierte er sich spätestens mit seinem Eintreffen in Italien 1769 auf die Darstellung der ‘Baumindividuen’. In seinen ‘Theoretischen Fragmenten zur Landschaftsmalerei’ unterschied er 1797 drei Klassen von Bäumen nach der Beschaffenheit der Blätter: ‘Hernach komt der Eich Baum, welches ein zackigtes Blad ist, Kan er dißes mit Freyheit der Hand hinzeichnen so wie man schreibt, so ist es ihm leicht Alle Arthen Eichen Dornen Wein Reben, usw. waß zackigte Blatter hat zu Zeichnen [...]’.“ (Claudia Nordhoff: Lehrreiche Nähe, Goethe und Hackert. Bestandsverzeichnis der Gemälde und Graphik J. P. Hackerts im Goethe-Nationalmuseum Weimar. München/Wien, 1997, Kat.-Nr. 27)
Provenienz: Privatsammlung, USA Ausstellung/en: Literaturhinweis:
Schätzpreis: von € 5.000,00 bis € 7.000,00
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