|
|
|
|
|
|
Art. Nr.: Los 292
Fritz Behn (1878 Klein Grabow - 1970 München)
Bogenschütze Bronze, wohl vor 1914; H 220 cm; bezeichnet "Fritz Behn"; Gießermarke "GUSS-H.KLEMENT-MÜNCHEN"; schöne alte grünlich-
schwärzliche Witterungspatina;ein ca. 5x3 cm messendes Loch verso an der linken Fussfessel, verso Bereibungen links am
Gesäß.
Die 2,2 m hohe Bronze des „Bogenschützen" von Fritz Behn ist Teil eines von Behn vor dem ersten Weltkrieg entworfenen
„Flusspferdbrunnen", der allerdings nie ausgeführt wurde. Zu sehen sind auf Behns Entwurf zwei Afrikaner, die von zwei
Seiten mit Pfeil und Bogen auf ein Flusspferd zielen. Behn studierte auf seinen drei Afrikareisen nach Deutsch-Ost-Afrika
(Tansania) und Britisch-Ost-Afrika (Kenia) 1907/08, 1909/10 und 1931/32 die dortige Tierwelt und die Einheimischen und
hielt seine Eindrücke in mehreren Erfahrungsberichten fest. Die nicht verwirklichte großformatige „Flusspferdbrunnen"-
Anlage ist eine von vielen Brunnen- und Denkmalsentwürfen die Behn anfertigte, wie z.B. für das Kolonialdenkmal in
Bremen. Nach seiner Zeit als Professor an der Wiener Kunstakademie, ging Behn nach Ehrwald in Tirol und gründete eine
Bildhauerschule. Heute stehen in Ehrwald und Umgebung mehrere Behn-Skulpturen, wie z.B. der „Sämann" und auch eine
zweite Version des „Bogenschützen".
Schätzpreis: von € 20.000,00 bis € 30.000,00
|
|
Highlights der 113. Kunstauktion am 23.Juni 2012
|
|
|
| |
|
| |