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Klassifizierung (Anbieter übergreifend):
Malerei
Moderne Kunst ca. 1890 - 1945
Blumen, Pflanzen

Art. Nr.: 1
SOMMERSTRÄUSSE, 1953
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EDUARD BÄUMER Castellaun/Hunsrück 1892 – 1977 München

Nicht nur die Landschaft war Motiv für den Maler Eduard Bäumer, sondern von Beginn seiner Malerei an immer wieder Blumen und Stillleben. Schon bei Johannes Itten waren ihm die vorgegebenen Themen, Faltenwurf, Kegel, Würfel, Kugel, nicht lästige Schulübung, sondern kamen seinem Interesse an den technisch-formalen Möglichkeiten der Malerei entgegen. Als er als Lehrer das gleiche von seinen Studenten verlangte, waren viele höchst verärgert über solchen Akademismus. Einige aber waren ihm dann doch dankbar für diese Schulung, denn wer präzise zeichnen gelernt hat, kann später viel eher alles Akademische hinter sich lassen.

Bäumer baute sich seine Stillleben mit Obst, Körben und Schalen, mit Tüchern und allen möglichen Gegenständen, einem Telegramm etwa, einem Spiegel, einem Messer oder einem Buch. Besonders gerne aber malte Eduard Bäumer Blumen. Es gibt aus allen Perioden seiner Malerei Blumen in Vasen und Krügen, auf bunten Tüchern oder blankem Tisch. Am liebsten waren ihm Wiesenblumen, oftmals gepflückt von der Tochter, und es gab Blumensträusse, die von Bäumer und seinem Malerfreund Max Peiffer-Watenphul gemeinsam gemalt wurden.

Blumen waren für Bäumer Ausdruck von Poesie. Er meinte mit den Blumen auch dem verehrten Pierre Bonnard nahe zu kommen. Die große Natur und die kleine Blume waren für ihn die gleiche Herausforderung und wenn er beides in unzähligen Varianten und immer wieder malte, dann war es der stete Versuch der Kraft der Natur und der Stille der Poesie nahe zu kommen.

SUMMER BOUQUETS, 1953
Mixed technique on paper, 704 x 1155 mm
Signed with a monogram and dated (lower right): E.B. | 53

For the painter Eduard Bäumer landscape was not the only motif, but from the very beginning of his career he was time and again drawn to flowers and still lifes as subjects. Even with Johannes Itten, the set themes of drapery, cone, cube and sphere were not tiresome school exercises but satisfied his interest in painting’s technical and formal possibilities. When, as a teacher, he asked the same of his students, many were exasperated by such academism. Some, however, were grateful for the training because whoever has learnt to draw precisely is more likely to be able to leave everything academic behind them later on.
Bäumer composed his still lifes with fruit, baskets and bowls, with cloths and all sorts of objects – a telegram, a mirror, a knife or a book. But Eduard Bäumer particularly liked painting flowers. From every period of his œuvre there are flowers in vases and jugs, on bright cloths or on a bare table. He liked meadow flowers best of all, often picked by his daughter, and there were bouquets that Bäumer painted together with his friend Peiffer-Watenphul.
For Bäumer, flowers were an expression of poetry and he believed that with them he could draw nearer to the revered Pierre Bonnard. The greatness of nature and the small flower posed the same challenge for him, and when he painted both of these time and again and in countless variations, this was his attempt to move closer to the power of nature and the quietude of poetry.

Angelica Bäumer

Literatur: Eduard Bäumer. Ein Leben in Bildern. Hochschule für angewandte Kunst in Wien und Salzburger Landessammlungen Rupertinum (Hg.). Verlag Galerie Welz. Salzburg 1992, Farbabb.S.58.

Preis auf Anfrage:


Band 10
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