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Klassifizierung (Anbieter übergreifend):
Malerei
Moderne Kunst ca. 1890 - 1945
Städtebilder

Art. Nr.: 24
STUTTGART, 1958
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ANTON MAHRINGER Neuhausen bei Stuttgart 1902 – 1974 Villach

Öl auf Leinwand, 62 x 74 cm,
Monogrammiert und datiert rechts unten: A M | 58

Während seiner vielfältigen Reisen, die Anton Mahringer zeitlebens unternommen hatte, fing er nicht nur hauptsächlich rurale Landschaftsimpressionen ein, sondern die geometrischen Formen der urbanen Architekturen inspirierten ihn gleichfalls zu ausdrucksstarken, reduzierten Bildkompositionen. So entstanden neben Ansichten von orientalischen Städten wie beispielsweise Istanbul und Jerusalem in den Jahren 1958 und 1959 auch einige panoramaartige Ausblicke auf die Dachlandschaft der schwäbischen Hauptstadt Stuttgart. Darin faßte der Künstler die einzelnen Motive der Häuser zu vereinfachten, quaderförmigen Formkomplexen zusammen, die er jedoch durch markant gesetzte, farblich differenzierte Konturen und Linien wieder akzentuierte. Zudem verarbeitete Mahringer wie in den Gailtaler Landschaften in diesen Städtebildern sein Interesse an der Wiedergabe der unterschiedlichen Stimmungen von Tag und Nacht. Dem Licht kommt daher auch in diesem Gemälde von Stuttgart eine dominante Funktion zu, welches in engster Verbindung mit der hellen, transparenten Farbpalette steht. Die warme Sonne taucht die ineinander verschachtelten Häuserblöcke in zart nuancierte Rosé- und Violettöne und vermittelt dementsprechend einen äußerst freundlichen Eindruck von der Stadt.
Obwohl sich Mahringer nach seiner Studienzeit an der Stuttgarter Kunstakademie in Kärnten niedergelassen hatte, riß seine Verbindung zu dieser Stadt nie ab. Sein Bruder Alois hatte sich mit seiner Familie in Stuttgart angesiedelt, wo er als Direktor der Girokasse tätig war. Er bot dem Künstler immer wieder finanzielle Unterstützung und half ihm bei zahlreichen Bildverkäufen und stellte Kontakte zu lokalen Sammlern her.

STUTTGART, 1958
Oil on canvas, 62 x 74 cm
Signed with a monogram and dated (lower right): A M | 58

On Mahringer’s many travels throughout his life, he not only captured impressions of rural landscapes but the geometric forms of urban architecture also inspired him to create expressive, pared down compositions. In addition to views of oriental cities like Istanbul and Jerusalem, captured in 1958 and 1959, he also painted several panoramic roofscapes of the Swabian capital Stuttgart. In these, the artist summarized the individual motifs of the houses to create simplified, blockish forms which he accentuated with bold contours and lines in differentiated colours. In addition, as in his landscapes of the valley of Gailtal, in these townscapes Mahringer also represented different atmospheres of day and night. Consequently, as this painting of Stuttgart demonstrates, light has a dominant function, and this is closely linked with the pale and transparent palette of colours. The warm sun bathes the interlocking building blocks in delicately nuanced pinks and violets and conveys an extremely pleasant impression of the city.
Although Mahringer settled in Carinthia after studying at the Stuttgart Academy of Art, his connection with the city never broke off. His brother Alois settled in Stuttgart with his family and was director of the bank Girokasse. He often gave financial support to the artist, helped him with many of his picture sales and placed him in contact with local collectors.

Sigrid Diewald

Literatur: Gerbert Frodl und Elisabeth Brandstötter: Anton Mahringer. Verlag Galerie Welz. Salzburg 2004. S. 337, WVZ Nr. 756.

Preis auf Anfrage:


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