Stücksuche:
Bitte mind. 2 Zeichen eingeben. Weitere Suchmöglichkeiten »
Home

Geschäftsführung

10 Jahre
Kunsthandel W.& K.

Messe Hofburg

Salzburg World
Fine Art Fair

Sie möchten verkaufen?

Künstlerbiographien
 

Wienerroither & Kohlbacher GmbH
Kunsthandel - Austrian Fine Art
, A-1010 Wien, Website öffnen

Kaufobjekt

Klassifizierung (Anbieter übergreifend):
Malerei
Moderne Kunst ca. 1890 - 1945
geometrische oder abstrakte Darstellung und Kompositionen

Art. Nr.: 52
DIE IN DER STEINWELT WOHNEN (VERWANDLUNG), 1959
Weiter suchen nach:
  malerei
  eitempera
  max weiler
  bleistift
  tempera
  figur
  figuren
  oel
MAX WEILER Absam bei Hall in Tirol 1910 – 2001 Wien

Eitempera auf Papier, 538 x 780 mm
Monogrammiert in Eitempera und datiert in Bleistift rechts unten: MGW | 1959

Das Blatt gehört in den Umkreis des Bildes „Die in der Steinwelt wohnen“ (1957). Nach der Übergangsphase der frühen 1950er Jahre, in der Weiler den Schritt von der gegenständlich lesbaren expressiven Malerei zu seinem unverwechselbar eigenen abstrakten Stil unternommen hatte, konnte er diesen nun in immer weiteren Findungen ausbauen. Dabei sind mehrere Eigenschaften typisch: Fast immer schweben bei Weiler die abstrakten, von Naturelementen her entwickelten, aber sie nicht meinenden oder darstellenden Formpartikel vor einem nicht näher definierten Hintergrund, fast immer vermitteln sie nicht nur individuelle koloristische, sondern auch morphologische Texturen und ebenso oft sind diese Formen in ein inhaltliches, durch einen literarischen Bildtitel vermitteltes Beziehungsnetz verwoben. So entwickelt sich das magische, dichte Weltgebäude der spirituellen Naturkunst Weilers. „Die in der Steinwelt wohnen“ kann sich sowohl auf mythische Figuren der Sagenwelt der Tiroler Berge beziehen als auch auf Seh-Erlebnisse und Gefühlsassoziationen, die der Künstler selbst auf seinen endlosen Streifzügen durch diese alpine Welt als Schöpfungsgleichnis erlebt hat. Das Blatt steht mit seiner spezifischen Technik zudem auch am Übergang der Ölmalereiphase Weilers zu jener ausschließlicher Temperamalerei, die er für ehrlicher und weniger effekthaschend hielt.

THOSE WHO LIVE IN THE STONE WORLD (TRANSFORMATION), 1959
Egg tempera on paper, 538 x 780 mm
Signed with a monogram in egg tempera and dated in pencil (lower right): MGW | 1959

This work was painted in conjunction with the picture Those who Live in the Stone World (1957). After a transition phase in the early 1950s, when Weiler took the step from expressive painting that could still be read as representational to his own unmistakable abstract style, he could then develop this in ever new discoveries. Several characteristics are typical of this: in Weiler’s work, abstract particles of form, derived from but not denoting elements from nature, almost always float before an undefined background. They nearly always convey individual colouristic as well as morphological textures and equally often these forms are interwoven in a network of connections conveyed by a literary title. This is how the magical, dense cosmos of Weiler’s spiritual ‘nature art’ evolves. Those who Live in the Stone World could allude to the mythical figures from the legends of the Tyrolean mountains as well as to the visual experiences and emotional associations which the artist had perceived as an analogy with the Creation on his endless expeditions in the Alps. The painting’s technique reflects the transition from Weiler’s oil painting phase to an exclusive concentration on tempera, which he deemed more authentic and less showy.

Matthias Boeckl

Literatur: Gottfried Boehm: Der Maler Max Weiler. Springer Verlag. Wien – New York 2001.



Preis auf Anfrage:


Band 10
50 51 52 53 54
APFELBLÜT... BLÄTTER U... DIE IN DE... BEWEGTE L... LANDSCHAF...