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300 Jahre Dorotheum
Jahresrückblick 2007

26.-30. November 2007:
Jubiläumsauktion Teil IV
 
 
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Dorotheum GmbH & Co KG (Wien)
IA - International Auctioneers
, A-1010 Wien, Website öffnen

Dieses Stück war in der bereits abgelaufenen Auktion am 24.04.2007

Kaufobjekt

Klassifizierung (Anbieter übergreifend):
Malerei
Kunst des 17. Jahrhunderts
Alte Meister
Idylle, Allegorien, Fabeln
Landschaft
Tiere

Art. Nr.: 445
Melchior de Hondecoeter (Utrecht 1636 - 1693 Amsterdam)
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“Das Vogelkonzert”

auf dem Notenbuch signiert und datiert ”M. de Hondecoeter 1670”, Öl auf Leinwand, 84 x 99 cm, gerahmt, (Wo) Gutachten: Wir danken Drs. Fred Meijer vom Rijksbureau voor kunsthistorische Documentatie (RKD) in Den Haag für die Bestätigung des Gemäldes als eigenhändiges Werk von Melchior de Hondecoeter, dessen Entstehungszeit mit dem angeführten Datum übereinstimmt. Das Gemälde gehört zu den seltenen Gemälden Hondecoeters, die der unerreichte Meister der holländischen Vogelmalerei datiert hat. Es ist somit ein wichtiger Beitrag zur chronologischen Ordnung seines Werks. Als außerordentlich fruchtbarer Maler wurde Hondecoeter durch seine meisterliche Wiedergabe des bunten Gefieders das Vorbild nicht nur der holländischen sondern auch der europäischen Vogelmalerei. Man nannte ihn den Raffael der Tiere. Seine Darstellungen zeichnen sich durch einen großen Detailrealismus aus. Er malte die Tiere nach der Natur. Die exotischen Vögel konnte er in den Tiergärten, den sogenannten Menagerien seiner Auftraggeber und Förderer studieren. In seinem Testament erwähnt er ein für die genaue Darstellung der Vögel verwendetes Gerät. Melchior de Hondecoeter stammt aus der holländischen Malerfamilie Hondecoeter. Er war Schüler seines Vaters Gijsber t Gillisz. de Hondecoeter, der Meister der St. Lucasgilde in Utrecht war sowie seines Onkels, des gleichfalls berühmten Tiermalers Jan Baptist Weenix. Er lebte um 1659 - 1963 in Den Haag und wurde dort Obmann der St. Lucasgilde. Dann siedelte er sich in Amsterdam an, wo ihn das reiche Bürgertum mit Aufträgen überhäufte. Provenienz: vor 1929,Versteigerung Otto Held, Berlin; 5. Dezember 1929, Versteigerung Cassirer, Berlin (Los 22, mit Abb.); 29. September 1930, Versteigerung Cassirer, Berlin, (Los 11, Abb.); aus dem Besitz der Erben nach Gräfin Nostitz, Österreich
Schätzpreis: von € 70.000,00 bis € 120.000,00


Archiv: Jubiläumsauktion
Alte Meister
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