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Unsere Künstler
JULITA MALINOWSKA "At the Sea-Side" 14.01.2011 - 15.03.2011
Vergangene Ausstellung
Jaroslaw Bauc
19.06.2009 - 28.09.2009
Vergangene Ausstellung mit PAULINA OLOWSKA, MARTA BRANICKA, AGNIESZKA KOREJBA, SYLWIA JAKUBOWSKA

Vergangene Ausstellungen
 

Anbieter

Galerie Sandhofer
Polnische Kunst,Bilder, Malerei,Grafik, Zeichnung, Unikatschmuck, Autorenschmuck

Dietrichsteinstrasse 6a/11
A-5020 Salzburg
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Tel: +43(0)6507283828


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Die Galerie Sandhofer präsentiert dem Publikum neue Ansätze in den Bereichen Malerei, Zeichnung, Grafik und angewandter Kunst wie Autorenschmuck, Unikatschmuck. Der Fokus liegt auf internationaler und figurativer Kunst mit Schwerpunkt Polen.


Anna Ladecka
1977 In Warschau geboren, lebt und arbeitet sie als Malerin und Grafikerin in Warschau und Paris. 1997/2002 Studium an der Akademie der Schönen Künste - Fakultät der Malerei und Grafik 2002 - Diplom in den Werkstätten von Prof. Jaroslaw Modzelewski 2003/2004 Stipedium der Französischen Regierung und Assistentur auf der Akademie der Schönen Künste Marseille 2006 - Artist in Residence CIUP (Cité Internationale Universitaire de Paris) Ausstellungen - Auswahl: 2006 - Malerei an der CIUP (Cité Internationale Universitaire de Paris) 2005 - Laureaten des Preises ZPAP des Wettbewerbes "Warschauer Grafik" 2004 - Ausstellung " dzika61uminy184" , Galeria Kultury, PKIN - Warschau 2004 - Biennale Buchkunst St Yrieix, Frankreich 2004 - "The Best Warsaw Graphics Award?, Galerie Test, Warschau 2004 - Verwirklichung von Linolschnitten, Ile des Impressionnistes, Chatou 2003 - "The Best Warsaw Graphics Award", Galerie Test, Warschau 2002 - Diplom-Ausstellung 2002, Akademie der Schönen Künste, Warschau Preise und Arbeiten 2004 - Linolschnitt "Blow up" ausgewählt für die Sammlung von zeitgenössischer Graphik, Nationalbibliothek, Paris, - Erhält sechs Preise für Lithographie, The Best Graphics Award, Galerie Test, Warschau seit 2005 - Illustrationen für Zwieciadlo, ENDO.PL und für drei Kinderbücher seit 2006 Illustrationen für Patricia Lucas (Agent für Illustrationen in Frankreich) 2007 Illustrationen für die französische Vogue

Marzena Slusarczyk
Warum Bilder? Warum Malerei? Die Zeitgenössische Kunst-Kultur wird geprägt durch lesbare, plastische Botschaften. Das Wichtigste ist Kommunikation. Neue Medien und bewegliche Bilder sind eine Konkurrenz und eine Bedrohung für statische Künste. Doch die neue Künstler-Generation, die mit diesem Medium arbeitet, erweckt ein sehr gesteigertes Interesse an der Malerei. Multimedialer Realität zum Trotz schaffen sie Bilder in der traditionellsten Weise : indem sie Farbe auf einen Hintergrund auftragen. Die Benützung dieser klassischen Ausdrucksform beraubt sie jedoch nicht der Chance über die Gegenwart zu erzählen. Die Werke von Marzena Slusarczyk sind Ausdruck eines expressiven Zugangs zur Realität. Charakteristisch ist hier das Licht-Schatten Verhältnis, mit dem sie exzellent arbeitet. Das Thema ihrer Werke ist die Frau, die Vergänglichkeit und Selbstspiegelung mittels Autoportrait. Die auf ihren Bildern gezeigten weiblichen Gestalten sind meistens allein. Das Gesicht ist nicht unbedingt ein wichtiges Element des Ganzen. Die Aussage findet sich in den Körpern, oder in dem was abseits von jenem ist.

Lech Polcyn
Wesentlich in den Werken von Lech Polcyn einen in Polen sehr bekannten Künstler ist der Begriff „Fragmentation“, Defragmentation und Permutation. Die Themen der Ausstellung werden klassische sein, mit welchen der Künstler als Lehrer an der Krakauer Akademie der schönen Künste häufig konfrontiert ist (Fakultät für Fotografie). Gezeigt werden Akte, Landschaften und Stillleben, jedoch durch den Künstler neu interpretiert. Es sind meist konzeptuelle Realisationen, deren Thematik ein Vorwand ist, denn Lech Polcyn hat kein Interesse das Ästhetische in Z.B der Landschaft, zu suchen, sondern sie aufzulösen und aufzugliedern. Sein Blick ist oft ironisch. Die Überarbeitung traditioneller Themen, sowie die Form der Bilder mit der Suggestion offener Interpretation, fügt sich in die vom Künstler bevorzugte postmodernistische Strategie. Er teilt seine Bilder in Fragmente und ladet somit den Zuschauer ein sie „zu ordnen“ oder er lässt die Farben aus und überlässt anderen „zu kolorieren“, oder er nummeriert die Punkte, die man dann mit einen Strich verbinden kann – man wird auch ersucht nach fehlenden Elementen zu suchen. Auf diese Weise ist der Betrachter in die Bilder involviert und gezwungen, sich mit ihnen auseinander zu setzen. Eine wichtige Rolle in Polcyns Kunst spielt das Medium der Fotografie. Er ist ein Fan der puristischen Konzeption. Seine Fotografie ist inzwischen 2 und 3- dimensional und wurde zu „Realistischen Objekten“. Hier ist die Defragmentation in Umkehr: Die Fotos zerteilt in kleine Teile, werden wieder zusammen gefügt, und in eine dreidimensionale Form geklebt.

Jaroslaw Puczel
Was verbindet diese im Titel bezeichneten 3 Seiten der Leinwand miteinander? Eine besondere Art der Einsamkeit, eine Isolation, charakterisiert durch nicht kreierte Realität . Es ist ein introvertierter Raum - auf sich konzentriert. Diese Atmosphäre zeigt sich in den Landschaften Puczels, die sich als etwas dauerhaftes, ewiges darstellen. Hier gibt es keinen Platz für Impressionen. Flache, ruhige Flächen, die der Aussicht Monumentalismus verleihen. Diese Bilder müssen an keine konkreten Orte erinnern. Es geht in ihnen nicht um ein Landschaftsmuster, sondern um eine universale Landschaft, die mehr bedeutet als das, was man mit nacktem Augen sieht. Ihr Audruck ist eine stille Leere, in welcher keine Lebewesen existieren. Sie haben hier keine Bedetung, sie wurden durch Farbfelder assimiliert und durch Farbflächen aufgesogen . Auch Puczels Aktbilder suggerieren die Abwendung von der Welt. Die Frauen darauf blicken nicht in unsere Richtung. Mit dem Rücken zum Betrachter exponieren sie die schönen Linien ihrer Körper. Sie sind sehr reduziert gemalt, ohne Betonung auf nebensächliche Einzelheiten und ähneln seinen Landschaften in ihrem Ausdruck, genauso gleichgültig und stumm. Nichts Nebensächliches außer dieser Form lenkt unsere Aufmerksamkeit auf sich. Das Sein der Form - eine Form sein, ein Behälter, ein Gefäss für etwas, für jemanden der es auffüllt. Die Leere, die die Gestalten umhüllt, schließt sie ein, beschränkt sie und grenzt sie vom Außerhalb ab. Die restlichen Bilder „Die Kollegen“ und „Parking“ bezeichnet auch das Schweben des Momentes, als würde er ewig dauern. Von Puczels Bilder sticht „Parking“ heraus, das anders gemalt wurde als der Rest der Bilder. Synthetisch und flach wurden hier die Gestalten mit gleichmässiger Faktur realisiert; sie erinnern an den Zeitgenössischen Realismus und sind so mit den Werken von Brazewicz und Dukaczewska verbunden. Die hier gezeigten zwei Männer stehen auf einem leeren Parkplatz und neben ihnen auf dem Asphalt ist ein weißer Pfeil. Er ist eine Weisung, die einzige determinierte Sache weit und breit, die jedoch Nichts verspricht. Ola Jach

Marcin Kedzierski
Marcin Kedzierski wurde 1969 in Radom geboren. Er studierte an der Akademie der Schönen Künste in Warschau. (Grafik-Fakultät)
Diplom machte er unter der Leitung von Mieczyslaw Wasilewski (Plakat) und Anex bei Julian Raczko (Zeichnung) und Leon Tarasiewicz (Malerei)
1997-98 als Gast in den Werkstätten von Prof. Leon Tarasewicz.
In seinen Werken beschäftigt er sich mit der Stadt und ihren Bewohnern und gründete 2004 mit bekannten Künstlern (u.a. Malgorzata Warda) die Stadt-Gruppe, welche sich mit der Städtischen Realitäten auseinander setzt und sie kommentiert.

NOSTALGIE IN RAUMEN AUS BETON: Die Zeiten des Kommunismus hinterließen architektonische Andenken, welche möglicherweise das nächste Jahrhundert nicht überdauern werden. Es handelt sich um die Betonblöcke, die Siedlungen mit strenger Ordnung schufen. Ein Splitter der modernistischen Ideologie, durch Schöngeister und Visionäre erdacht. Die Opfer des Geldmangels, des Platzmangels, des Technikmangels und des Mangels an Materialien – hässlich und unförmig. Blocks – durch Generationen für ihre blinden und dunklen Küchen verhasste Räume, für ihre Enge, in welcher das Atmen sogar schwer fällt, wo die Privatsphäre wie ein leise geflüsterter Traum ist, der nie in Erfüllung geht. Ursynow, die Quelle der Inspiration für Marcin Kedzierski ist ein Stadtteil von Warschau, der erst seit 50 Jahren zu Warschau gehört. Der große Bauboom begann hier erst in den 70er Jahren, als man Blocks aus so genannten „Großen Platten“ neu errichtete. Ursynow ist einer der grünsten Teile Warschaus – viele Parks, Grünanlagen und Siedlungsgärten. Bei der Entstehung dieses Stadtteils wurde hier eine Kult-Fernsehserie gedreht: „Alternatywy 4“ (Regie Stanislaw Bareja). Sie zeigte das Alltagsleben von Bewohnern eines neu erbauten Blocks, der zu diesem Zeitpunkt als Eigenheim ein Traum von vielen Polen war. „Alternatywy 4“ sollte eigentlich eine Komödienserie sein, voll mit Gags, basierend auf Überzeichnung, Zuspitzung, Übertreibung und Steigerung. Leider stellte sich heraus, dass die Realität der filmischen Fiktion ebenbürtig ist oder sie sogar übertrifft: Plötzlich einbrechende Zimmerdecken, Liftschächte ohne Lift, undichte Leitungsrohre, Wohnungen mit einem willkürlich von „Oben“ eingeteilten Untermieter – dies war die graue Realität der Bewohner der Plattenbauten von Ursynow. Die Gesellschaft in solchen Blocks bestand aus verschiedenen sozialen Schichten: Es wohnte dort ein Universitäts-Professor neben einem Arbeiter, ein Opernsänger neben einem Parteimitglied, eine Putzfrau neben einem Schauspieler. Nicht nur der Regisseur Bareja war von den Blocks – dem bedrückenden Symbol der Modernität – fasziniert. Auch andere polnische Regisseure platzierten die Handlung ihrer Filme in Betonsiedlungen. Die schmalen, engen Treppenhäuser, die kleinen Wohnungen – mit einem Wort der beklemmende Lebensraum - baute eine Spannung wie z.B. bei Krzysztof Kieslowski auf. Etwas völlig Anderes ist die Art der Nostalgie, die in den Werken von Kedzierski präsent ist. So eine Haltung verbindet sich mit den Geburtsjahrgängen aus den 70-ern und ist ein Ausdruck der Distanz zur „Betonerbschaft“. Dann wird die Poetik der Stadt aufgewertet. Großes Verdienst auf diesem Feld hat die Hip-Hop-Kultur, welche das Leben in den Block-Siedlungen über etwas erhob, was sonst mit einem Alptraum assoziiert wurde. In den Bildern von Marcin Kedzierski ist die Dimension genau solcher Reflektionen und Interessen gegenwärtig: Das Betrachten, das Beobachten ohne zu bewerten oder die Umgebung zu ändern. Er ist ein Jahrgänger und Mitkämpfer der Gruppe Ladnie (Rafal Bujnowski, Marcin Maciejowski, Wilhelm Sasnal), welche den Weg für prosaische Themen mit soziologischer Färbung bereitete. Ihre schematisch, oft mit einen Kommentar versehenen Bilder situieren sich eigener maßen nahe an dem, was Kedzierski uns präsentiert. Er jedoch, mit seinen eigenen, unverwechselbaren, ekspressiven Stilrichtung bewegt sich in seinem Schaffen nicht zu nahe an der Unterstreichung des sozialen Aspektes, viel wesentlicher ist bei ihm die Erschaffung der dichten und intensiven „Stimmung“, was man wiederum in der polnischen Malerei der 80-er Jahre bei Jaroslaw Modzelewski beobachten konnte. Kedzierskis Spur der Stadtlandschaften ist hier am treffendsten. Es ist eine messbare und stimmungsvolle Visualisierung der Temperatur der Gesellschaft. Ola Jach

Robert Motelski
wurde 1977 in Warschau geboren. 1997 beendete er das plastische Gymnasium und bis 2002 studierte er Malerei an der Europäischen Akademie der Schönen Künste in Warschau. 2002 machte er unter der Leitung Prof. Barbara Szubinska sein Diplom mit einer Auszeichnung. Er studierte auch in den Werkstätten von Prof. Antoni Falat, Prof. Andrzej Sadowski und Prof. Ewa Pelka.
Er hatte 10 Einzelausstellungen und nahm an über 30 Gemeinschaftsausstellungen in In- und Ausland teil (u.a. Galeria Olympia, Krakau; Galeria Milano, Warschau; Galeria TEST, Warschau; International Art Fair, Royal College of Art, London; AAF, Vernissage, New York; Focus, Design Centre, London). 2004 bekam er von Kulturministerium ein Stipendium. Seine Arbeiten befinden sich in zahlreichen Sammlungen u.a. England, Belgien, Holland Schweiz, und Deutschland.

Beata Cedrzyńska
Cedrzyńska Beata wurde 1968 in Gdansk/Danzig geboren. Sie besuchte das Plastische Gymnasium in Gdynia. Nach dessen Abschluss absolviert sie die Akademie für Bildende Künste in Gdansk mit dem Schwerpunkt Malerei. Sie arbeitet in dem Werkstätten von Prof. Miszkin, Prof. M. Swieszewski und Prof. W. Lajming. 1999 diplomiert sie und ihre Diplomarbeit wird bei einem Wettbewerb als die Beste von ganz Polen gewürdigt. Sie nimmt an zahlreichen Ausstellungen in In und Ausland teil und ihre Arbeiten befinden sich in vielen Sammlungen.Derzeit unterrichtet sie an der Danziger Akademie.



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