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Unsere Künstler
JULITA MALINOWSKA "At the Sea-Side" 14.01.2011 - 15.03.2011
Vergangene Ausstellung
Jaroslaw Bauc
19.06.2009 - 28.09.2009
Vergangene Ausstellung mit PAULINA OLOWSKA, MARTA BRANICKA, AGNIESZKA KOREJBA, SYLWIA JAKUBOWSKA

Vergangene Ausstellungen
 

Anbieter

Galerie Sandhofer
Polnische Kunst,Bilder, Malerei,Grafik, Zeichnung, Unikatschmuck, Autorenschmuck

Dietrichsteinstrasse 6a/11
A-5020 Salzburg
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Tel: +43(0)6507283828


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Die Galerie Sandhofer präsentiert dem Publikum neue Ansätze in den Bereichen Malerei, Zeichnung, Grafik und angewandter Kunst wie Autorenschmuck, Unikatschmuck. Der Fokus liegt auf internationaler und figurativer Kunst mit Schwerpunkt Polen.


Jaroslaw Bauc vom 19.06.2009 - 28.09.2009

Jaroslaw Bauc glaubt an die Kunst in ihrem symbolischen Sinne: an ein Bild, das zugleich ein Kommunikat wie auch eine Methode der Selbsterkennung ist. Seine letzten Bilderzyklen sind eine konsequente Realisation des schon in den 90-iger Jahren von ihm begonnenen malerischen Spiels zwisch en Idee und Form und zugleich die nächste Etappe der allmählichen Reduktion der Expression zu Gunsten einer Emanation von rein malerischen Werten.
Bezeichnend für die aktuelle malerische Position des Künstlers ist ein Bild aus vergangener Zeit, eine Gestalt, welche das Rot aus dem Grün herausreißt, als symbolischer Prototyp für die späteren koloristischen Vorlieben des Künstlers, ein Versprechen von weitgehender Veränderungen in der Art der Realisierung der Bilder.

Jaroslaw Bauc nimmt den Betrachter mit seiner Leichtigkeit und scheinbaren Einfachheit seiner Werke ein. Er meidet das Dekorative, benützt ein Minimum an malerischen Mitteln, indem er die Farbpalette auf Rot und verwandte Farben reduziert, er geht konsequent zur maximaler Synthese der Form. In seinen malerischen Entscheidungen ist er radikal, er flüchtet vor modischen Schemata, er will auch nicht mit Technik kokettieren. In seinen Bildern benützt er eine dominante Farbe, geradezu aggressiv, aufdringlich durch ihre Anwesenheit. Die Farbe in Baucs Bildern ist entscheidend - er baut damit sowohl Form wie Raum. Das Rot bringt auch eine riesige emotionale und ästhetische Packung mit sich mit. Diese farbliche Monotonie gibt den Bildern eine melancholische Aura. Etwas Weiß, verteilt auf einige Details besänftigt das Rot auf der Leinwand. Bei seiner ganzen chromatischen Zurückhaltung in der Farbkonzeption erreicht der Künstler einen erstaunlichen Reichtum an Halbtönen und nützt auf wunderbare Weise die Vorzüge der Ölfarben. Bauc legt Betonung auf Intuition, er verzichtet auf malerische Spekulation.

Die Motive seiner Werke, z.B. das Abbild von Queen Elizabeth in Millionen Exemplaren als Briefmarke vervielfältig, interessiert ihn nicht als eine Ikone der Massenkultur, sondern als malerisches Problem, dessen Lösung sich eben in schöpferischer Intuition versteckt. Seine künstlerische Suche ist gleichzeitig der Weg zu innerem Gleichgewicht und Harmonie. Jaroslaw Bauc hält eine widerspenstige Distanz zum Thema der Bildern, sein Interesse am Hauptmotiv ist auch ein Spiel mit malerischen Konventionen – die Rolle des Malers als Porträtist.
Der Künstler entzieht den Gesichtern naturalistische Züge – die Profile unterliegen Umformungen und Modifikationen. Manchmal sind diese Veränderungen subtil, oft aber sind sie bedeutsam. Die Form des Kopfes, der Nase, die Art des Bildausschnitts, das Spiel des Lichts – all das entscheidet über das Endresultat der Arbeit des Malers.
Diese Perseveration des Motivs ist zugleich das Resultat der ständigen Rastlosigkeit des Künstlers wie auch absichtlicher Versuch die Ausstellungsräume mit der Menge der Bilder zu vereinnahmen.
Trotz der Lesbarkeit des Überlieferten sind Baucs Bilder vieldeutig, sie unterwerfen sich nicht einer einfachen, thematischen Darstellung – sie besitzen gleichwohl ihre eigene innere Struktur und Poetik. Die großformatigen Profile der in sich ruhenden und in rotem Hintergrund versunkenen Frauen beunruhigen und faszinieren zugleich.
Die Bilder beginnen ein Spiel mit dem Betrachter und bieten eine Kulturfläche für Assoziationen und Interpretationen.

Wojciech Zmorzynski

   

     

 

LEBENSLAUF

geb. 1959 in Krakow/Krakau, absolviert er sein Studium an der Akademie der Bildenden
Künste in Gdansk/Danzig.
Unter der Leitung von Prof. Wlodzimierz Lajming macht er sein Diplom. Seit dem Jahr 1985 unterrichtet er an der Danziger Akademie. Seit 1995 ist er Professor sowohl an der Akademie als auch an der Universität in Danzig.
Bauc hatte zahlreiche individuelle und Gemeinschaftsausstellungen in Polen und im Ausland u.a. in der Galerie "Regent" Brüssel, in Frankenthal Deutschland, in der Galerie "Aschernbach" Amsterdam, im Rahmen einer Einladung, verbunden mit Stipedium von Markus Lüpertz.
Für sein Schaffen erhält er zahlreiche Auszeichnungen, Preise und Stipendien, u. a. 1987 und 1993 den Preis des Rektors der Danziger Akademie, 1989 eine Auszeichnung bei der Ausstellung "Kritiker über uns", 1998 den Grand Prix des Ministers für Kunst und Kultur beim XVII. Festival der Zeitgenössischen Malerei in Szczecin.

Ausstellungen und Auszeichnungen

2009 Camden Art Center London - England
2009 Galeria Pionowa Danzig, Galeria Jesionowa Danzig
2007 Galeria na Jesionowej Danzig
2007 Galeria Pionowa Danzig
2006 Elisabethinische Profile der Malerei / Nationalmuseum Danzig - Einzelausstellung
2005 Mölckhof Salzburg - Einzelausstellung
2005 Von Sonnenaufgang Zur Sonnenuntergang / Galeria "El " Elblag
2005 Blumen für die Königin / Galeria Miejska Tczew
2004 Simposium der Polnischen Malerei / Lesko
2003 Das Bild des Jahres 2002 / Warschau / Laureat
2002 Lokalvision . Generationen / Danzig
2002 Das Bild des Jahres 2001 / Warschau / Laureat
2001 Drei Farben / PGS Sopot
2000 Qvo Vadis Polen! / Schloss Büchsenhausen / Innsbruck
2000 Einzelausstellung / ASP Danzig
1999 Ausstellung Galeria "Refektarz" Kartuzy
1999 Über uns,heute / Nationalmuseum Danzig / Laureat
1999 Bielska Jesien / BWA Bielsko Biala / Laureat
1999 Danziger Dekonstruktivisten / Palais Opatow / Danzig-Oliwa
1998 XVII Festival Polnischer Zeitgenössischen Malerei Stettin / Grand Prix
1997 Einzelausstellung / Museum Okregowe Leborg
1997 Ein Preis der Danziger Vereinigung "Freunde der Kunst" Für die Beste
Ausstellung des Jahres
1996 Danziger Dekonstruktivisten / BWA Bydgoszcz
1996 Aschernbach Galerie Amsterdam / Stipedium Aufenthalt - Einladung
von Markus Lüperzt - Meisterzertifikat
1994 Inflation des Bildes, Inflationsbild / Gemeischaftausstellung / Leborg
1991 Maler aus Danzig / Kulturinstitut Prag
1991 Bielska Jesien / BWA Bilesko Biala / Auszeichnung
1991 Einzelausstellung / Galerie "Regent" Brüssel Belgien
1991 Mit Teresa Miszkin / Palais Opatow Danzig-Oliwa
1991 Malereiausstellung / Frankental Deutschland
1991 Einzelausstellung / ASP Danzig
1990 Mit Jaroslaw Flicinski / Galeria "Zak" Danzig
1989 Kritiker über uns / Sopot / Auszeichnung
1989 Mit Jacek Rossakiewicz und Zdzislaw Nitka / Galeria "Arche" Danzig
1988 Arsenal `88 / Warschau
1987, 1993, 1998 Preis des Rektors der Danziger Akademie
1987 Stipendianten Ministeriums für Kunst und Kultur / Sopot
1987 Mit Marek Model und Janusz Tkaczuk / Galeria "M" Ustka
1986 Diplom `85 / Sopot
1985 Künstler der jungen Generation / Elblag 

 





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