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Unsere Künstler
JULITA MALINOWSKA "At the Sea-Side" 14.01.2011 - 15.03.2011
Vergangene Ausstellung
Jaroslaw Bauc
19.06.2009 - 28.09.2009
Vergangene Ausstellung mit PAULINA OLOWSKA, MARTA BRANICKA, AGNIESZKA KOREJBA, SYLWIA JAKUBOWSKA

Vergangene Ausstellungen
 

Anbieter

Galerie Sandhofer
Polnische Kunst,Bilder, Malerei,Grafik, Zeichnung, Unikatschmuck, Autorenschmuck

Dietrichsteinstrasse 6a/11
A-5020 Salzburg
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Tel: +43(0)6507283828


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Die Galerie Sandhofer präsentiert dem Publikum neue Ansätze in den Bereichen Malerei, Zeichnung, Grafik und angewandter Kunst wie Autorenschmuck, Unikatschmuck. Der Fokus liegt auf internationaler und figurativer Kunst mit Schwerpunkt Polen.


Paulina Olowska Film Cat "A like Akarova"
Paulina Olowska Film Cat "A like Akarova"
Vergangene Ausstellung mit PAULINA OLOWSKA, MARTA BRANICKA, AGNIESZKA KOREJBA, SYLWIA JAKUBOWSKA -Ekstatik in weiblicher Kunst

Die Kunst von Frauen beinhaltet in vielen Fällen Elemente von Ekstatik. Die Ursache liegt im sehr individuellen, oft sehr intimen Zugang der Künstlerinnen zu ihren künstlerischen Realisationen. Sie erleben den schöpferischen Akt auf eine sehr emotionelle Art und Weise. Der Begriff der weiblichen Kunst existiert in der europäischen Kultur relativ kurz. Kunst wurde seit Jahrhunderten mit Männern identifiziert und von Männern dominiert. Relativ einfach übersah man die Leistungen der Frauen, welche aus kulturbedingten und gesellschaftlichen Gründen sehr selten die Möglichkeiten hatten sich hauptberuflich mit klassischen Gebieten der Kunst auseinander zu setzen.

Auf Kunst, die visuelle Bilder mittels Video erzeugt, greift die Paulina Ołowska in ihrer Arbeit zurück. Ihr Werk mit dem Titel „A like Akarova“ entstand in Zusammenarbeit mit Bonnie Camplin, das bereits in der Tate Modern Gallery in London 2008 präsentiert wurde. Die Quelle der Inspiration für den präsentierten Film war die belgische Artistin, Tänzerin und Choreografin Marguerite Acarin. Formell ist dieses Werk nahe an den früheren Realisationen Ołowska´s. Es wurde nahezu eine Synthese der von der Künstlerin gerne benützten Medien wie Malerei, Collage, Mode und Musik.

Die Bildhauerin Marta Branicka arrangiert in ihrem Werk mit dem Titel „Motyle“ (Schmetterlinge) in einer sehr dekorativen Art den Raum der Galerie. Die Multiplikation des Schmetterlingmotives wird zum Ornament, zu einem dominierendem Motiv, welches die Fläche der Räumlichkeiten bedeckt. Die Dynamik wird durch von Schmetterlingen fallende Schatten, die sich zu Händen formen, verstärkt. Schmetterlinge assoziiert man mit etwas Zartem und Vergänglichem. Branickas Realisationen sind im Gegensatz dazu aus Stahl - einem sehr soliden Material; ihr Charakter ist dauerhaft und beinahe unzerstörbar. So wie die menschliche Seele, welche in der alten Ikonografie durch das Motiv eines Schmetterlings symbolisiert wurde.

Auch Sylwia Jakubowska formuliert ihre Emotionen mit skulpturaler Form. Das hauptsächliche Material, das sie für ihre Arbeiten benützt ist Stoff, gewonnen aus Kleidern. Aus der gesammelten Garderobe konstruierte die Künstlerin vollplastische skulpturale Objekte. Kleider und Kostüme sind nur eine äußerliche menschliche Körperbedeckung. Sie sind nicht dauerhaft, manchmal wächst man aus ihnen heraus, sie sind nicht widerstandfähig gegenüber sich verändernden Moden. Jedoch sind sie mit gewissen Erinnerungen verbunden, ihr Wert ist oft sentimental, so wie die im Gedächtnis behaltenen Erinnerungen.

Agnieszka Korejba präsentiert unter anderem ihre Diplomarbeit, die sie 2007 an der Danziger Akademie verteidigte. Auf großformatiger Leinwand trug die Künstlerin monochromatische Formen und Farben auf. Dann, nach dem Abschluss des Werkes übermalte sie die Oberfläche in einer sehr suggestiven Art und Weise, so die Unterlage für ein neues Bild vorbereitend. Und so entstanden zyklisch Bilder, die letztendlich mit weißer Grundierung zugedeckt wurden. Der ganze Prozess wurde auf das Genaueste von der Künstlerin dokumentiert, und über ihre Gefühle darüber schrieb sie in der Form eines Tagebuchs. Die Präsentation wurde auch von einer akustischen Aufnahme, die Korejba während des Malens aufgenommen hat, begleitet. Es ist eine geradezu ostentative Selbstdarstellung der eigenen Gefühle und Gedankengänge, die in Zusammenhang mit der Mühe während des Entstehens eines malerischen Objektes stehen. Der finale Effekt ist eine Dia-Vorführung ihrer so entstandenen Bilder.



Agnieszka Korejba - Untitled 2007
Agnieszka Korejba - Untitled 2007

Sylwia Jakubowska - Gemeinschaftsporträt 2008
Sylwia Jakubowska - Gemeinschaftsporträt 2008

Sylwia Jakubowska - Gemeinschaftsporträt 2008
Sylwia Jakubowska - Gemeinschaftsporträt 2008

Marta Branicka - Motyle, (Schmetterlinge) 2009
Marta Branicka - Motyle, (Schmetterlinge) 2009



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