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Schule

Anbieter

Höhere Technische Bundeslehranstalt (HTBL) Ferlach
Schulhausgasse 10
A-9170 Ferlach
(Anfahrtsplan anzeigen
Tel: 0043 4227 2331
Fax: 0043 4227 2331 37

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HTBL‑FERLACH steht für Höhere Technische BundesLehranstalt in Ferlach mit integrierter Fachschule für Kunsthandwerk

In ihren Wurzeln reicht die Geschichte unserer Schule bis 1878, zur Gründung als "K.u.K. Fachschule für Gewehrindustrie" zurück. Trotz wechselhafter und politisch unruhiger Zeiten kann sich die Schule fast 100 Jahre behaupten und wird 1952 um die Abteilung Werkzeug‑ und Vorrichtungsbau, und 1957 um die Goldschmiedeabteilung erweitert.

Seit 1992 verfügt die HTBL‑Ferlach über folgende Abteilungen:

  • Fachschule für Kunsthandwerk: Gold‑ und Silberschmiede, Graveure

  • Fachschule für Büchsenmacher

  • Fachschule für Fertigungstechnik

  • Höhere Lehranstalt für Maschineningenieurwesen ‑ Waffentechnik

  • Höhere Lehranstalt für Maschineningenieurwesen ‑ Fertigungstechnik
    und seit 1999 über eine weitere Abteilung, nämlich

  • Höhere Lehranstalt für Maschineningenieurwesen ‑ Industriedesign

Als HTBL ist unsere Schule als Gesamtes eine höhere berufsbildende Schule, für die Richtungen Fertigungstechnik, Waffentechnik und Industriedesign. Diese Ausbildungen sind 5jährig und schließen mit der Reifeprüfung ab.

Angeschlossen sind unserer Schule allerdings auch 4 Fachschulzweige für die Bereiche Gold‑ und Silberschmiede, Graveure, Büchsenmacher und Fertigungstechnik. Hier wird nach 4 Jahren im Rahmen einer Abschlussprüfung, die rechtlich der Gesellenprüfung gleichgestellt ist, auch die Gewerbeberechtigung erworben. Gleichzeitig bietet dieser Abschluss auch eine hervorragende Basis zur Weiterbildung, wie zum Beispiel der Ablegung der Meisterprüfung, die bereits nach 1 1/2 Jahren Berufspraxis möglich ist. Ebenso gilt die Abschlussprüfung in vielen Bereichen als Studienberechtigungsprüfung und ersetzt bei vielen Instituten eine weitere Zulassungsprüfung zu weiterführenden Studienzweigen.

Der Schwerpunkt der 4 jährigen Ausbildung zum Gold‑ und Silberschmied liegt im Erlernen von handwerklichen Fähigkeiten. Der Werkstättenunterricht umfasst in 18, bzw. 16 Wochenstunden sämtliche branchenüblichen Arbeitsverfahren, von den Grundtechniken über die Modellerzeugung in Wachs, Gussherstellung und ‑bearbeitung und Erzeugung von Halbzeug und Funktionsteilen bis zur Entwicklung und Durchführung individueller technischer Lösungen für Schmuckstücke, die der Schüler selbst entwirft und fertigstellt.

Die Herstellung und Verarbeitung der verwendeten Werkstoffe werden im Gegenstand Technologie behandelt. Parallel dazu wird in den Gegenständen Zeichnen und Malen, Modellieren, Entwurfzeichnen sowie Design das entsprechende theoretische Wissen vermittelt. Im Rahmen der Durchführung zahlreicher Projektarbeiten und der Teilnahme an Wettbewerben wird die Nähe zur Wirtschaft gefördert. Arbeiten in größeren Dimensionen und mit alternativen Materialien kommen im Zuge unserer Installationen und Präsentationen zum alljährlichen Tag der offenen Tür zum Einsatz.

Diese Kombination aus Praxis und Theorie befähigt den Absolventen der Fachschule, Entwürfe nach eigenen Ideen oder nach Kundenwünschen künstlerisch zu gestalten. Auch hier werden aber, zusätzlich zu den manuellen Fertigkeiten, neueste Computertechniken mit 3D‑Designprogrammen eingesetzt. Darüber hinaus garantieren moderne Fertigungsverfahren eine den heutigen Berufsanforderungen entsprechende Ausbildung.

Über die 4jährige Ausbildung hinaus bieten wir im Rahmen einer Sommerakademie während der Sommerferien jeweils 1, bzw. 2wöchige Kurse für diverse kreative Arbeitstechniken an.

Der größte Teil unserer Schüler ist zwischen 14 und 25 Jahre alt. Grundsätzliche Aufnahmebedingung ist der erfolgreiche Abschluss der 8. Schulstufe, nach oben besteht keinerlei Altersbegrenzung. Zur Reihung der Anmeldungen (Anmeldefrist jeweils Ende Feber und Einschreibung im September) führen wir alljährlich vor Beginn der Sommerferien einen Talentetest durch. In unseren 4 Goldschmiedeklassen werden im Schnitt 12 bis 18 Schüler unterrichtet, wobei in einer Werkstattgruppe maximal 16 Personen zusammengefasst sind.

Wie die vielfältigen Nationalitäten unserer Schüler (sie kommen aus über 15 verschiedenen Ländern) zeigen, hat sich, über den ursprünglichen Ruf als Büchsenmacherschule hinaus, besonders die Fachschule für Kunsthandwerk inzwischen einen internationalen Status erworben.

Dass der Kontakt zu unseren Absolventen auch noch Jahre nach dem Abschluss der Ausbildung aufrecht bleibt, beweist das rege Interesse an unserer Absolventenzeitung, in der der Absolventenverband der HTL‑Ferlach 4mal im Jahr über alle Aktivitäten und Neuigkeiten informiert. Auch unser seit kurzem periodisch erscheinendes Designmagazin bietet dem Interessierten eine breite Palette an Information und Fachbeiträgen .

Für Unterkunft und Verpflegung bieten sich zahlreiche Privatvermieter ebenso an wie das Büchsenmacherinternat, in dem man zwischen Studentenheim mit Halb‑ oder Vollpension und Internat mit umfassender Betreuung und Verpflegung wählen kann. Nähere Auskünfte erteilt das

Büchsenmacherinternat
A‑9170 Ferlach, Waidischerstr.13, Tel.: +43/4227/2463 und Fax: +43/4227/2463‑18

Für Schüler mit österreichischer Staatsbürgerschaft gibt es nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen die Möglichkeit im l. Schuljahr Heimbeihilfe, und in den folgenden Jahren Heim‑ und Schülerbeihilfe zu beziehen.

Für alle weiteren Informationen stehen Ihnen Schulleiter StR Ing. Peter Seiler und sein Team jeder Zeit unter folgenden Kontakten zur Verfügung:

HTBL‑FERLACH
A‑9170 Ferlach, Schulhausgasse 10 Tel.: +43/4227/2331
Fax: +43/4227/2331-37
Email und Homepage siehe oben




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